Handball

Kroatien im Finale gegen Spanien

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(dpa). Altmeister Domagoj Duvnjak ging nach dem späten Happy End zu Boden wie ein angeschlagener Boxer. "Ich bin einfach nur auf das Parkett gefallen und habe Gott gedankt", sagte Kroatiens Kapitän nach dem 29:28 (26:26, 23:23, 12:10) nach zweimaliger Verlängerung im Halbfinale der Handball-EM gegen Gold-Favorit Norwegen um seinen künftigen Kieler Vereinskollegen Sander Sagosen.

Im Finale treffen die Kroaten nun auf Titelverteidiger Spanien, die durch das 34:32 (20:15) gegen Slowenien zum dritten Mal in Folge in das Endspiel der Europameisterschaft einzogen.

Mit acht Toren führte der 31 Jahre alte Rückraumspieler vom deutschen Rekordmeister die Kroaten zum dritten Mal ins Endspiel und lässt den EM-Zweiten von 2008 und 2010 vom ersten kontinentalen Titel träumen. "Das war heldenhaft", lobte Kroatiens Teammanager Igor Vori den Auftritt im Handball-Krimi vor 16 573 Zuschauern.

Für die Norweger um den besten Turnierschützen Sagosen, der sogar zehnmal traf, platzte dagegen nach jeweils zweiten Plätzen bei der WM 2017 und 2019 der Traum vom ersten Gold. "Es tut mir ziemlich leid für die Jungs, die das ganze Spiel über gekämpft haben", sagte Trainer Christian Berge.

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