Spieler des Auftakts

Kramaric trifft und mahnt

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(sid). Andrej Kramaric (29) überzeugt bei der TSG Hoffenheim gerade in verschiedenen Rollen. Die letzten neun Pflichtspieltore erzielte allesamt der Kroate. Und man darf wohl behaupten, dass die ersten Wochen von Trainer Sebastian Hoeneß bei den Kraichgauern ziemlich rumpelig verlaufen wären ohne Kramaric.

Im DFB-Pokal beim Chemnitzer FC retteten erst die beiden Treffer des Stürmers das Team ins Elfmeterschießen. Und das 3:2 (2:1) zum Bundesliga-Auftakt beim 1. FC Köln schoss Kramaric ebenfalls ganz alleine heraus. Zwei machbare Aufgaben, zwei Zittersiege - das gefiel dem Vize-Weltmeister von 2018 nicht. "Das war nicht Hoffenheim", sagte er, "wir müssen besser werden, mehr trainieren, so reicht es nicht in dieser Saison." Denn die TSG hat große Ziele in Liga, Pokal und Europa League. Und sie hat auch den Kader dafür. Zurzeit glänzt aber vor allem Kramaric, drumherum ist Hoeneß’ Gebilde recht wackelig.

"Andrej hat den Unterschied gemacht", sagt der Sohn von Dieter Hoeneß und Neffe von Uli Hoeneß daher, "er ist ein außergewöhnlicher Spieler, ein Garant für Tore. Aber ich habe auch eine Mannschaft gesehen, die in vielen Situationen gut zusammengearbeitet hat." Es liegt nun am Trainer, daraus möglichst schnell einen Dauerzustand zu machen.

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