Skispringen in Willingen

Kompliziertes Personalpuzzle

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(sid). Markus Eisenbichler und Karl Geiger lassen vom goldenen Spätwinter träumen, doch dahinter wird es dünn: Drei Wochen vor WM-Beginn in Oberstdorf sind die deutschen Skispringer nur bedingt angriffsbereit. Die heiße Vorbereitungsphase, die mit dem Weltcup in Willingen am Wochenende startet, wird für Bundestrainer Stefan Horngacher zum Personalpuzzle.

Auch beim diesmal zuschauer- und partyfreien Weltcup im Upland ruhen die deutschen Hoffnungen auf den Weltmeistern Eisenbichler und Geiger. Sie steuern auf Kurs Oberstdorf - doch dort liegt die Messlatte hoch. Mit der WM 2019 hinterließ Bundestrainer Werner Schuster ein schweres Erbe: Gold und Silber im Großschanzen-Einzel für Eisenbichler und Geiger, Team-Gold, Mixed-Gold. Schuster hatte damals aber auch Auswahl: Die Olympiazweiten Richard Freitag und Stephan Leyhe komplettierten das Team, Olympiasieger Andreas Wellinger war Ersatzmann.

Horngacher muss nun eher Mangel verwalten. Hinter den Topstars hat sich Pius Paschke als Nummer drei etabliert. An Position vier versuchte es der Trainer in drei Teamspringen mit drei verschiedenen Adlern, doch weder Constantin Schmid oder Severin Freund noch Martin Hamann waren eine verlässliche Lösung. Leyhe ist raus - nach seinem Kreuzbandriss wird der Willinger beim Heimspiel nur Zaungast sein. Und Wellinger ist in seiner Comebacksaison nach einem Kreuzbandriss noch gar nicht in Form gekommen.

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