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Ralf Rangnick

Kommt jetzt Allesmacher Rangnick?

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(hel). Nach Joachim Löws Paukenschlag ist die Diskussion im Gange, wer neuer Fußball-Bundestrainer wird. Der intern geschätzte U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz hat allenfalls Außenseiterchancen. Anbieten würde sich zuerst Hansi Flick, ehemaliger Löw-Assistent, und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hat bereits gesagt, es wäre »verrückt«, den Erfolgstrainer des FC Bayern auszuschließen, aber der Branchenprimus wird ihn kaum hergeben.

Und Flick wird genau abwägen, welches Personal ihm perspektivisch bei Verein und Nationalteam zur Verfügung steht.

Jürgen Klopp erteilte sofort eine Absage. »Jogi ist der beste Coach, den wir jemals hatten. Ich werde im oder nach diesem Sommer nicht als möglicher Bundestrainer zur Verfügung stehen«, stellte der Meistermacher des FC Liverpool klar. Daher könnte alles auf einen anderen Schwaben hinauslaufen: Ralf Rangnick, derzeit ohne Job.

Der Baumeister der Projekte bei der TSG Hoffenheim und RB Leipzig ist ohne Frage interessiert, würde das Jobprofil aber viel umfassender interpretieren. Bei Nachwuchsarbeit oder Trainerausbildung würde der 62-Jährige sofort mitreden wollen - das sind große Schnittstellen in Bierhoffs Bereich. Allesmacher Rangnick ist keiner, der viele Kompromisse eingeht. Die Kardinalfrage ist, ob der Verband einen umkrempelnden Reformer will. Wenn ja, würde wohl ein Anruf bei Rangnick genügen, um die Löw-Nachfolge zu klären. FOTO: DPA

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