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Nach einem Tempodribbling und einem Doppelpass mit Kylian Mbappé trifft Lionel Messi mit diesem Direktschuss.

Knoten platzt

(dpa). Für Englands Fußball-Legende Gary Lineker war Lionel Messis erster Treffer für Paris Saint-Germain ein »Wundertor«, die Medien priesen den Ausnahmekönner, und auch der Superstar war nach seiner Premiere bester Laune. »Es war der perfekte Abend gegen einen tollen Gegner. Es war erst mein zweites Spiel im Prinzenpark. Ich gewöhne mich Schritt für Schritt ein«, sagte Messi nach dem 2:

0 (1:0)-Champions-League-Heimsieg gegen Manchester City freudestrahlend.

Vor allem für den ablösefrei vom FC Barcelona gekommenen Argentinier dürfte sein erstes Tor im neuen Trikot eine kleine Erlösung gewesen sein. Und für PSG die Hoffnung, dass der 34-Jährige nun so richtig durchstartet. Zumal das Tor am Dienstagabend in einer kongenialen Zusammenarbeit mit dem abwanderungswilligen Kylian Mbappé zustande gekommen war. »Ich stelle mich auf mein neues Team ein. Desto öfter wir zusammen spielen, desto besser wird unsere Beziehung auf dem Platz werden«, sagte der sechsmalige Weltfußballer, der zuletzt angeschlagen war. »Wir haben noch eine Menge Dinge, die wir verbessern können«, sagte Messi auch in Richtung Neymar und Mbappé.

Denn das Trio aus Ausnahmekönnern und Alphatieren konnte bisher zusammen noch nicht wirklich überzeugen. »Mannschaften werden über Zeit geformt, Stück für Stück«, sagte PSG-Coach Mauricio Pochettino und hatte ein Extralob für seinen Landsmann Messi parat: »Er ist der beste Spieler in der Welt, ohne Zweifel.« Nachdem Idrissa Gueye (8.) die Gastgeber in Führung gebracht hatte, stellte am Dienstagabend Messi mit seinem Treffer in der 74. Minute den Erfolg sicher.

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