Fußball

Klinsmann freut sich auf Müller

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(sid). Hat er die Lizenz zum Trainieren oder nicht? Jürgen Klinsmann kann über die Irritation um ein Stück Papier nur lachen. "Das ist ein kleines Schnäppchen für die Medien", sagte der Trainer von Hertha BSC bei Sky: "Mich hat seit 20 Jahren nie jemand wegen einer Lizenz angesprochen, egal ob als Bundestrainer, Bayern-Trainer oder Nationaltrainer der USA. Jetzt haben sie halt nachgeschaut - und da war die abgelaufen."

Die für eine Verlängerung notwendigen Nachweise von Fortbildungsmaßnahmen habe er dem Deutschen Fußball-Bund bereits zugeschickt, es gebe "gar kein Problem", versicherte der 55-Jährige. Er werde am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen Bayern München ganz normal das Team betreuen.

Dass die Geschichte ausgerechnet vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub so hochkochte, obwohl er bereits seit dem 27. November Cheftrainer beim Hauptstadtklub ist, müssen sich Klinsmann und Hertha ankreiden. Genug Zeit für eine Klärung war vorhanden. Klinsmann kritisiert aber lieber die Medien, die seiner Meinung nach auch schon sein damaliges Scheitern bei den Bayern genüsslich ausgekostet hätten.

Generell blicke er aber nicht im Groll zurück auf seine Zeit bei den Bayern, auch wenn er in der Saison 2008/09 vorzeitig entlassen wurde. Er freue sich "mega" auf das Wiedersehen - vor allem auf Thomas Müller. "Er hat bei mir sein erstes Spiel gemacht. Als ich weg war, wurde er Nationalspieler und machte fünf Kisten bei der WM in Südafrika."

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