Absage: Die Radprofis werden am 1. Mai nicht den Mammolshainer Stich hochklettern. FOTO: DPA
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Absage: Die Radprofis werden am 1. Mai nicht den Mammolshainer Stich hochklettern. FOTO: DPA

Klassiker am 1. Mai fällt aus

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(dpa). Der Frankfurter Radklassiker findet wegen der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant am 1. Mai statt. Die Veranstalter sagten das World-Tour-Rennen Eschborn-Frankfurt am Mittwoch ab und wollen nun die Möglichkeit einer Verlegung auf einen späteren Termin prüfen. Das Traditionsrennen musste 2015 schon einmal abgesagt werden. Damals verhinderte eine Terrorwarnung die Austragung.

"Mit dieser Entscheidung leisten wir unseren Beitrag, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, denn der 1. Mai steht seit über 50 Jahren für den Fahrradfeiertag. Aber derzeit ist ein unbeschwertes, gemeinsames Feiern des Fahrrades nicht möglich", begründete Rennchef Claude Rach die Entscheidung.

Von der Absage der 59. Auflage des Profirennens sind auch 17 weitere Veranstaltungen innerhalb des Rahmenprogramms betroffen, auch die Skoda-Velo-Tour der Amateur- und Freizeitfahrer. Die Organisatoren prüfen derzeit mit den zuständigen Behörden und dem Radsport-Weltverband UCI, ob und wann das Event im September oder Oktober dieses Jahres durchgeführt werden kann.

Kein Pfingstturnier der Reiter

Auch das traditionsreiche Pfingstturnier der Reiter in Wiesbaden fällt aus. Die Organisatoren sagten am Mittwoch die vom 29. Mai bis zum 1. Juni geplante Reitveranstaltung in der hessischen Landeshauptstadt ab. "Es war für uns eine sehr schwierige Entscheidung", sagte Kristina Dyckerhoff als Präsidentin des veranstaltenden Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs. "Großveranstaltungen wurden hier in Hessen bereits am 12. März untersagt. Keiner weiß, wie lange dieses Verbot nun bestehen bleibt."

Ein Turnier ohne Zuschauer sei nicht infrage gekommen, meinte Dyckerhoff. "Ein leerer Park, leere Tribünen - das wäre nicht das Pfingstturnier, zumal für uns und unsere Partner das Turnier ohne Zuschauer auch finanziell nicht tragbar wäre", sagte sie. Zu dem Turnier kommen jährlich rund 60 000 Besucher in den Biebricher Schlosspark.

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