Marvin Friedrich will heute mit Union den Klassenerhalt feiern. FOTO: DPA
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Marvin Friedrich will heute mit Union den Klassenerhalt feiern. FOTO: DPA

Klassenerhalt als "Sensation"

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(dpa). Normalerweise wären die Chancen äußerst hoch, dass das Stadion An der Alten Försterei an diesem Dienstag rund anderthalb Stunden vor Mitternacht regelrecht beben würde. Denn das, was Trainer Urs Fischer als "Sensation" bezeichnet, ist so nah. Die Eisernen sind der 56. Verein in der Fußball-Bundesliga, und wenn alles so läuft, wie Fischer es sich wünscht, steht der Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse für den Neuling am späten Dienstagabend endgültig fest.

"Wahrscheinlich ist noch gar nichts. Rechnerisch ist noch nichts entschieden", betonte Fischer und ergänzte mit Blick auf den zweigeteilten 32. Spieltag: "Auf Mittwoch zu warten ist nicht der richtige Weg. Entsprechend gehen wir dieses Spiel an."

Man kann sich in etwa vorstellen, was unter normalen Umständen vor, während und nach der Partie auf den Rängen gegen den hoffnungslosen Tabellenletzten SC Paderborn mit dem ehemaligen Union-Profi Steffen Baumgart als Trainer los wäre. Doch die Kultstätte wird wieder und wie alle anderen Stadien verlassen wirken - und es auch sein. Dass es wie beim 1:1 zuletzt daheim gegen den FC Schalke wieder zu einem kleinen Fan-Stelldichein im Wald ums Stadion kommt, davon gehen die Verantwortlichen nicht aus.

Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz. Gegner Paderborn reist mit acht Punkten Rückstand auf Rang 16 an, will sich aber mit Würde aus der Liga verabschieden.

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