Würzburgs David Kopacz (r.) und der Darmstädter Tobias Kempe kämpfen um den Ball. FOTO: DPA
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Würzburgs David Kopacz (r.) und der Darmstädter Tobias Kempe kämpfen um den Ball. FOTO: DPA

Kiel festigt Tabellenführung

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(dpa). Holstein Kiel ist Weihnachtsmeister der 2. Fußball-Bundesliga. Das Überraschungsteam von Trainer Ole Werner festigte mit einem 2:0 (0:0) beim SV Sandhausen die Tabellenführung und ist damit auch nicht mehr vom Aufstiegsfavoriten Hamburger SV von der Tabellenspitze zu verdrängen, der am Montag in Karlsruhe den 13. Spieltag abschließt. Ein sehenswerter Freistoßtreffer von Jannik Dehm (70. Minute) und ein Elfmetertor von Janni Serra (81.) bescherten den Störchen am Sonntag den fünften Sieg in Serie und damit einen vereinsinternen Zweitliga-Rekord.

Auch die SpVgg Greuther Fürth bleibt über die kurze Winterpause in der Spitzengruppe. Das verdankt sie vor allem ihrer Auswärtsstärke. Beim 3:0 (0:0) in Braunschweig gelang den Franken der fünfte Sieg in der Fremde nacheinander. Das macht Mut für das Pokalspiel morgen (18.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim.

Im Gegensatz zu den Franken tat sich Fortuna Düsseldorf auswärts bisher schwer. Doch mit dem 3:0 (1:0) beim FC St. Pauli besserte der Bundesliga-Absteiger seine Bilanz auf und setzte den Aufwärtstrend fort. Dank der Treffer von Zimmermann Matthias (10.), Rouwen Hennings (64.) und Edgar Prib (90.+3) gelang der vierte Sieg in Serie. Damit ist ein möglicher Aufstiegsplatz für den Tabellen-5. nur noch ein Punkt entfernt.

Dagegen verlor Erzgebirge Aue nach dem 0:1 (0:1) in Nürnberg vorerst den Anschluss an die Spitzengruppe. Dank des Treffers von Robin Hack (36.) schlossen die Nürnberger nach Punkten zum Gegner auf.

Für reichlich Gesprächsstoff sorgte der Auftritt der Würzburger am Samstag in Darmstadt. Schließlich schlug sich der Tabellenletzte beim 0:2 (0:0) trotz einiger Corona-Fälle im zunächst abgesagten und dann doch durchgeführten Spiel achtbar. Am Ende musste sogar Eric Verstappen, der dritte Torhüter der Kickers, als Feldspieler auflaufen, weil sich noch zehn Spieler seines Teams in Quarantäne befanden. "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich präsentiert hat unter den Umständen", kommentierte Trainer Bernhard Trares.

Auf den Pflichtsieg gegen Würzburgs Rumpfteam soll für Darmstadt 98 ein optimaler Jahresabschluss im DFB-Pokal folgen. Am Dienstag (20.45 Uhr) steht das Duell mit Drittligist Dynamo Dresden auf dem Programm.

Abgeschlossen wird der 13. Spieltag mit dem Gastspiel des HSV heute (20.30 Uhr) in Karlsruhe. Der einstige Bundesliga-Dino könnte mit dem dritten Sieg in Serie auf dem zweiten Rang zurückkehren.

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