Der Giro d’Italia hat auf der 18. Etappe das Stilfser Joch auf 2758 Metern Höhe überquert. FOTO: DPA
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Der Giro d’Italia hat auf der 18. Etappe das Stilfser Joch auf 2758 Metern Höhe überquert. FOTO: DPA

Keldermann vorn

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(sid). Die 103. Italien-Rundfahrt steuert nach einer spannenden Königsetappe auf ein Herzschlagfinale zu. Der Niederländer Wilco Kelderman (Sunweb) übernahm auf dem schweren 18. Teilstück zwar das Rosa Trikot des Gesamtführenden, allerdings trennen ihn von seinen Verfolger nur wenige Sekunden. Beim Sieg seines Teamkollegen Jai Hindley (Australien) wurde Kelderman mit einem Rückstand von 2:18 Minuten Fünfter, der bisherige Spitzenreiter Joao Almeida (Portugal/Deceuninck-Quick Step) verlor als Siebter (4:51) deutlich mehr Zeit.

Im Kampf um den Gesamtsieg trennen Kelderman nur zwölf Sekunden von Hindley und 15 Sekunden von Tao Geoghegan Hart (Ineos). "Das war die härteste Etappe meines Lebens", sagte Kelderman.

Auf den 207 km zwischen Pinzolo und Laghi di Cancano waren ein Anstieg der höchsten, zwei der ersten und einer der zweiten Kategorie zu bewältigen. Besonders der 24,7 km lange Anstieg zum Stilfser Joch, mit 2758 m der höchste Punkt des diesjährigen Giros, verlangte den Fahrern alles ab.

Bei der zweiten Bergankunft der Vuelta in La Laguna Negra de Vin musste sich Titelverteidiger Primoz Roglic zwar dem Iren Dan Martin geschlagen geben, verteidigte bei der 3. Etappe aber das Trikot des Gesamtführenden.

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