DAZN in Not

Keine Zahlungen und Kurzarbeit

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(dpa). Der Streaming-Dienst DAZN will weltweit die Zahlungen an die Sportverbände stoppen. Das betreffe die fälligen Summen für abgesagte und verschobene Veranstaltungen, berichten die Branchendienste "Sportspromedia" und "Sportbusinessdaily". Auch beim Personal solle gespart werden. Für einen Teil der Mitarbeiter hierzulande wird Kurzarbeit angemeldet.

In einer Stellungnahme hieß es: "Aufgrund der Auswirkungen von Covid-19 auf den Sport prüft DAZN eine Reihe von Maßnahmen, um es dem Unternehmen zu ermöglichen, diese schwierige Zeit zu überstehen und durchstarten zu können, sobald es wieder Live-Sport gibt." Zu Details wollte man sich nicht äußern.

DAZN-Kunden mit einem Monats-Abonnement für 11,99 Euro können eine Vier-Monats-Pause einlegen oder sogar sofort kündigen. Zur Zahl der bisher erfolgten Kündigungen machte das Unternehmen keine Angaben. Anders sieht es beim Jahresvertrag für 119,99 Euro aus. "Ein Jahres-Abo kann nicht pausiert werden", heißt es.

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