Keine Weltspitze

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(dpa). Der ambitionierte WM-Plan der deutschen Langläufer steht kurz vor dem Scheitern. "Wir sind nicht dort, wo wir sein wollten", stellte Bundestrainer Peter Schlickenrieder vor dem Start der 15. Tour de Ski am Neujahrstag in Val Müstair in der Schweiz ernüchtert fest. Sein Weckruf richtet sich an alle, die mit der Disziplin Langlauf zu tun haben: Athleten, Trainer, Funktionäre, Betreuer und Übungsleiter in den Vereinen.

Die goldenen Jahre der deutschen Langläufer liegen lange zurück. Die bislang letzte Medaille bei einem Großereignis gab es bei Olympia 2014 in Sotschi, als die Damen-Staffel Bronze gewann. Die bis dato letzte Herren-Medaille datiert gar aus dem Jahr 2011. An die großen Einzelerfolge der Weltcup-Gesamtsieger René Sommerfeldt, Axel Teichmann und Tobias Angerer erinnern sich nur noch die Älteren. Somit ist auch das große Ziel, "Medaillen bei der Heim-WM", die im Februar und März in Oberstdorf stattfindet, in sehr weite Ferne gerückt. Somit kann es bei der Tour de Ski nur darum gehen, WM-Normen von so vielen Startern wie möglich einzusammeln.

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