Keine Ablenkung

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(dpa). Trotz der jüngsten Schlappe von Fortuna Düsseldorf in Bochum reist Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 mit großem Respekt zum Gastspiel beim Bundesliga-Absteiger. "Düsseldorf ist extrem heimstark. Von der Niederlage gegen Bochum darf man sich nicht blenden lassen. Wir wissen, was auf uns zukommt", sagte Lilien-Trainer Markus Anfang am Mittwoch. Im Duell der Tabellennachbarn heute Abend (18.30 Uhr) sei es wichtig, "dass wir stark handlungsorientiert bleiben und uns nicht ablenken lassen".

Die Vorzeichen für die Hessen scheinen günstig. Während Darmstadt am vergangenen Spieltag beim 4:0 gegen Eintracht Braunschweig überzeugte, kassierten die Rheinländer eine herbe 0:5-Niederlage beim VfL Bochum. "Ich hoffe, dass wir in Düsseldorf dort weitermachen können, wo wir gegen Braunschweig aufgehört haben. Aber es wird ein schweres Spiel", sagte Anfang. Große Bedeutung habe das Verhalten nach Ballverlusten, das gegen Braunschweig entscheidend für den Zu-null-Sieg gewesen sei. Verzichten muss der 46-Jährige weiter auf den an der Hand operierten Isländer Victor Palsson. Fraglich ist der Einsatz des angeschlagenen Abwehrspielers Nicolai Rapp (Wadenprobleme).

Im Mittelpunkt des Spieltags steht national gesehen aber ein anderes Duell: Hamburger SV (3.) gegen Hannover 96 (14.) - Krise gegen Krise: Die beiden langjährigen Erstligisten werden den Erwartungen bislang nicht gerecht und wollen das direkte Aufeinandertreffen am Samstag (13 Uhr) zur Wende nutzen. "Wir müssen den Turnaround wieder hinbekommen", sagte HSV-Trainer Daniel Thioune nach vier Partien ohne Sieg und zwei Niederlagen in Folge.

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