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Kein Verfahren gegen Jatta

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Bakery Jatta © Imago Sportfotodienst GmbH

(sid). Das Amtsgericht Hamburg-Altona wird kein Verfahren gegen Zweitligaprofi Bakery Jatta vom Hamburger SV eröffnen. Nach Auffassung des Amtsgerichts besteht »keine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Angeschuldigte über seine Identität getäuscht hat«. Das Amtsgericht sieht »nach dem vorliegenden Ermittlungsergebnis keinen hinreichenden Tatverdacht gegen den Angeschuldigten«, heißt es in einer Mitteilung des Hanseatischen Oberlandesgerichts.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft kann noch Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen.

2019 hatte der »Fall Jatta« für viel Aufsehen gesorgt. Die »Sport Bild« hatte mit einem Bericht Zweifel an Jattas Identität aufgeworfen und berichtet, dass der Offensivspieler zweieinhalb Jahre älter sein könne als angenommen - und sein Name Bakary Daffeh sei.

Da laut Amtsgericht gesicherte Erkenntnisse zu dem der Person Bakary Daffeh zugeschriebenen Geburtsdatum fehlen und der als echt anzusehende Reisepass sowie die Geburtsurkunde des Angeschuldigten für dessen Einlassung sprechen, ließe sich nach Überzeugung des Gerichts »der Nachweis der Benutzung eines unrichtigen Geburtsdatums hochwahrscheinlich nicht führen und wäre der Angeschuldigte im Ergebnis mangels Beweises von den Tatvorwürfen freizusprechen«. IMAGO

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