Eintracht-Neuzugang Ragnar Ache (l.) im Duell mit Benoit Badiashile (AS Monaco). FOTO: VOGLER
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Eintracht-Neuzugang Ragnar Ache (l.) im Duell mit Benoit Badiashile (AS Monaco). FOTO: VOGLER

Kein Fingerzeig für Basel

  • vonDPA
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Das 1:1 im Testspiel gegen AS Monaco brachte Eintracht-Trainer Adi Hütter keine großen Erkenntnisse für die geplante Aufholjagd in der Europa League beim FC Basel. Dennoch ist die Zuversicht der Frankfurter nach dem 0:3 im Hinspiel groß.

Für Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat das 1:1 (0:0) im Testspiel gegen AS Monaco "keinen Fingerzeig" für das Europa-League-Rückspiel und die Erfolgsaussichten beim FC Basel gegeben. "Für das Basel-Spiel kann man aus diesem Test allerdings nicht so viel ableiten", sagte der Österreicher. Wie sein Kollege und Vorgänger am Main, Niko Kovac, ließ er am Samstag in beiden Halbzeiten jeweils ein komplett anderes Team spielen.

"Wir können mit diesem Testspiel sehr zufrieden sein", meinte Hütter, der nur mit dem Resultat haderte. "Wir können mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, weil es nicht zur Leistung passt. Wir waren eigentlich über die 90 Minuten hinweg das bessere Team."

Auch der Frankfurter Ex-Coach und neue Trainer der Monegassen traut der Eintracht zu, in Basel nach dem 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel das Ding noch zu drehen und in die Europa-League-Endrunde vom 10. bis 21. August in Nordrhein-Westfalen einzuziehen. Nach dem "guten Eindruck" der Eintracht im Testspiel sei das "eine oder andere an Positivem möglich", sagte Kovac. Er hatte 2018 mit den Hessen den DFB-Pokal gewonnen und werde als Vereinsmitglied auf Lebenszeit natürlich mitfiebern.

Trotz der Hitze hatten die Frankfurter Profis richtig Lust zu kicken. "Es war schön, endlich wieder Fußball zu spielen", meinte Verteidiger Timothy Chandler. "Es hat richtig Spaß gemacht, auch wenn es schon ordentlich warm war." Insgesamt sei es ein sehr guter Test nach erst drei Trainingstagen gewesen.

"Monaco trainiert schon zwei oder drei Wochen länger. Dass wir so gut dagegenhalten konnten, spricht für uns und unterstreicht, dass wir alle fit und in guter Form sind", befand der Deutsch-Amerikaner. Deshalb sei er optimistisch, dass in Basel noch eine Überraschung möglich ist: "Wir schauen nun am Donnerstag, was wir holen können, dann sehen wir weiter."

Um den Coup zu schaffen, muss die Eintracht die Chancen jedoch konsequenter nutzen als gegen Monaco. Besonders in der ersten Hälfte vergaben Bas Dost (12./15. Minute), Aymen Barkok (40.) und Stefan Ilsanker (45.) hochkarätige Möglichkeiten. In der zweiten Hälfte traf Daichi Kamada (79.) nur den Pfosten.

Nach der Pause wechselten beide Clubs jeweils komplett die Spieler aus, sodass bei der Eintracht Neuzugang Ragnar Ache sein Debüt gab, ohne jedoch in der Offensive Akzente setzen zu können. Allein Gonçalo Paciência (58.) gelang an seinem 26. Geburtstag ein Treffer. Das späte 1:1 erzielte Anthony Musaba (85.).

Chefcoach Hütter will die kurze Zeit bis zum Anpfiff am Donnerstag in Basel nutzen, um sich speziell auch im taktischen Bereich auf den Auftritt in der Schweiz vorzubereiten: "Dann werden wir Donnerstagabend versuchen, das Unmögliche möglich zu machen."

Ob Mijat Gacinovic dabei sein wird ist unklar. Er steht wohl unmittelbar vor einem Wechsel zu 1899 Hoffenheim, im Gegenzug soll Steven Zuber zu den Hessen kommen. Für das Testspiel gegen Monaco war Gacinovic bereits freigestellt worden, genauso wie Lucas Torro, der mit CA Osasuna in Verbindung gebracht wird.

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