Kein Druck, alles möglich

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(sid). Deutschlands Frauentennis-Chefin Barbara Rittner blickt mit großer Vorfreude auf das Comeback von Spitzenspielerin Angelique Kerber bei den US Open. "Das zeigt einmal mehr, wie sehr das Feuer in ihr noch brennt", sagte die Eurosport-Expertin am Donnerstag im Rahmen einer Online-Presserunde und führte aus: "Sie hat gar keinen Druck. Ich traue ihr vieles zu, sie ist eine Wundertüte."

Nach langer Bedenkzeit hatte sich Kerber für eine Teilnahme an dem am Montag beginnenden Grand-Slam-Turnier (bis 13. September) in New York entschieden, ihr bislang letztes Match auf der Tour war das Achtelfinal-Aus bei den Australian Open Ende Januar. Anschließend hatte die 32-Jährige zunächst wegen einer Oberschenkelverletzung aussetzen müssen, ehe die Corona-Pandemie für eine rund fünfmonatige Zwangspause der Tennistour sorgte.

Das Comeback in New York sieht Rittner deshalb als knifflig an. "Sie ist routiniert genug, aber diese Situation hat sie eben auch noch nie gehabt", sagte die 47-Jährige.

Kerber bekommt es bei ihrem Comeback mit der Australierin Ajla Tomljanovic zu tun, derzeit die Nummer 57 der Welt. Das Erstrunden-Los hat Alexander Zverev dagegen einen ganz schweren Gegner beschert. Deutschlands bester Tennisprofi trifft gleich zum Auftakt auf den früheren Wimbledon- und US-Open-Finalisten Kevin Anderson.

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