Nicht zu stoppen ist Hoffenheims Kevin Akpoguma (vorne) in dieser Szene von Liberecs Imad Rondic. FOTO: DPA
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Nicht zu stoppen ist Hoffenheims Kevin Akpoguma (vorne) in dieser Szene von Liberecs Imad Rondic. FOTO: DPA

TSG kann für Zwischenrunde planen

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(sid). Die TSG Hoffenheim hat ihren Siegeszug in der Europa League mit einem Rekorderfolg fortgesetzt und eine Vorentscheidung in ihrer Gruppe herbeigeführt. Der Fußball-Bundesligist gewann gestern Abend 5:0 (2:0) gegen Schlusslicht Slovan Liberec aus Tschechien - es war der höchste Sieg in der Europacup-Historie der TSG. Durch den dritten Dreier im dritten Spiel sorgten die Kraichgauer für eine perfekte deutsche Europacup-Woche und können für die Zwischenrunde planen.

Der Israeli Munas Dabbur (22. und 29.), Florian Grillitsch (59.) sowie Sargis Adamjan (71. und 76.) trafen für die zuletzt in der Liga schwächelnden Hoffenheimer, die trotz großer Personalproblemen die Spitzenposition in der Gruppe L verteidigt haben. Der erstmalige Einzug in die K.-o.-Runde eines Europacup-Wettbewerbs ist der TSG kaum noch zu nehmen.

Trainer Sebastian Hoeneß musste gegen Liberec auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Beim Geisterspiel in der Sinsheimer Arena hatten die Hoffenheimer bereits in der siebten Minute die erste gute Gelegenheit. Der Brasilianer Joao Klauss scheiterte an Slovan-Torwart Lukas Hasalik. Im Anschluss entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Tschechen verteidigten mit allen Mann im und am eigenen Strafraum. Der Abwehrriegel bereitete den Gastgebern zunächst Probleme. Die Kraichgauer schafften es nicht, sich entscheidend durchzusetzen. Mehr als ein paar gefährliche Ansätze brachte die TSG nicht zustande.

Dabbur gelang es dann aber doch, die drückende Überlegenheit auf die Anzeigtafel zu bringen. Ein paar Minuten später kassierten die völlig überforderten Gäste den nächsten Treffer, Dabbur hielt nach einem Freistoß von Robert Skov den Fuß hin. Mit dem 0:2 zur Pause waren die Gäste, die auch aufgrund von Coronafällen ersatzgeschwächt angereist waren, noch gut bedient. Die eingewechselten Grillitsch und Adamjan schraubten das Ergebnis nach dem Wechsel in die Höhe.

Hoffenheim: Baumann - Bogarde, Vogt (46. Grillitsch), Akpoguma (61. Nordtveit), Skov - Gacinovic, Rudy (46. Samassékou), Baumgartner (73. Belfodil) - Bebou, Klauss, Dabbur (61. Adamjan).

Liberec: Hasalik - Koscelnik, Kacharaba, Mikula, Poursitidis - Hromada (77. Michal), Mara - Cancola (90.+2 Dvorak), Nesicky (90.+2 Cernicky), Kosek (90.+2 Kazda) - Rondic (67. Csano).

Im Stenogramm: SR: Karassew (Russland). - Tore: 1:0 (22.) und 2:0 Dabbur (30.), 3:0 Grillitsch (59.), 4:0 (71.) und 5:0 Adamjan (76.).

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