Auf der Strecke am Flughafen Berlin Tempelhof absolviert die Formel E ihre letzten sechs WM-Rennen im August. FOTO: DPA
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Auf der Strecke am Flughafen Berlin Tempelhof absolviert die Formel E ihre letzten sechs WM-Rennen im August. FOTO: DPA

Kampf ums Cockpit

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(dpa). Der zweimalige DTM-Champion René Rast hofft nach dem Ausstieg von Audi aus dem Deutschen Tourenwagen-Masters zum Saisonende auf eine lange Zukunft in der Formel E. Die letzten sechs Weltmeisterschafts-Rennen der elektrischen Serie werden vom 5. bis zum 13. August auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin ausgefahren, Rast besetzt dabei nach Audis Trennung von Daniel Abt das zweite Cockpit der Ingolstädter. "Das ist mit Sicherheit ein Bewerbungsschreiben für die nächsten Jahre", sagte Rast der Deutschen Presse-Agentur, "darum muss der Job in Berlin gut werden, damit ich in der Formel E einen Platz finden kann".

Im Kampf um das Cockpit neben dem ehemaligen Formel-E-Weltmeister Lucas di Grassi muss sich der 33-Jährige gegen seine Audi-Kollegen Robin Frijns (Niederlande) und dem Schweizer Nico Müller, die beide bereits in der Formel E aktiv sind, durchsetzen. Nach dem ersten Training auf dem Lausitzring am 1. Juli drehte Rast am Freitag weitere Runden.

"Nach dem zweiten Training werde ich mich noch wohler fühlen. Und anschließend ein wenig Simulator fahren bis zu den Rennen in Berlin. Dann hoffe ich, dass ich gut vorbereitet bin", sagte Rast. Der Mindener setzt sich "ein paar Punkte" als Ziel: "Dafür habe ich sechs Rennen Zeit." Eine Woche vor den finalen Rennen bestreitet Rast den Auftakt der neuen DTM-Saison im belgischen Spa-Francorchamps. Dort sind seine Ziele höher: "Der Abschied muss natürlich mit einem Titel sein. Am besten alle drei Titel."

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