Jubel unter Beobachtung

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(dpa). Mit lückenlosen TV-Präsenz und dem festen Willen zum gebremsten Torjubel setzt der deutsche Profifußball den Notbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga fort. Zum Auftakt des 27. Spieltages steht die Branche heute Abend (20.30 Uhr) beim Hauptstadt-Derby zwischen Hertha BSC und Aufsteiger 1. FC Union Berlin, das vom Streaminganbieter DAZN und Amazon Prime live übertragen wird, unter besonderer Jubel-Beobachtung.

Auch wenn Emotionen sehr wichtig seien, müssten die Spieler "ein bisschen auf Abstände achten", sagte Hertha-Trainer Bruno Labbadia. Beim jüngsten 3:0-Sieg in Hoffenheim hatten sich seine Schützlinge nicht an die Empfehlung zum zurückhaltenden Abstandsjubel gehalten und nach jedem Treffer so innig geherzt, als würde es die Coronavirus-Pandemie nicht geben.

Wie schmal der Grat weiterhin ist, verdeutlicht der nächste positive Corona-Fall beim Zweitligisten Dynamo Dresden. Der betroffene Spieler bleibt weitere 14 Tage in häuslicher Quarantäne, aus der seine Teamkollegen am Samstag ins Mannschaftstraining zurückkehren dürfen, um den Spielbetrieb dann am 31. Mai fortsetzen zu können.

Der Pay-TV-Sender Sky überträgt die Konferenz der Samstagnachmittagspiele letztmals im Free-TV. Rechtzeitig geklärt ist zudem die letzte noch offene TV-Frage: DAZN wird die bisher noch vakanten neun Partien live übertragen.

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