"Doppelpacker": Romelu Lukaku (hinten) erzielt für Inter Mailand seinen ersten Treffer beim 5:0 gegen Donezk. FOTO: DPA
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"Doppelpacker": Romelu Lukaku (hinten) erzielt für Inter Mailand seinen ersten Treffer beim 5:0 gegen Donezk. FOTO: DPA

Europa League

Inter sehnt den Titel herbei

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(sid). Der Angriff eiskalt und effizient, die Abwehr ein typisch "italienisches" Bollwerk mit der klaren Handschrift von Trainer Antonio Conte. Nach der Machtdemonstration im Halbfinale der Europa League gegen Schachtjor Donezk ist der ersehnte erste internationale Titel seit 2010 zum Greifen nah - und das Selbstvertrauen bei Inter Mailand schier grenzenlos.

Der Architekt dieses Erfolgs sitzt auf der Trainerbank. Italiens Ex-Nationalcoach Antonio Conte, ehemaliger Meistercoach von Juventus Turin und des FC Chelsea, hat seiner Mannschaft eine klare Handschrift verpasst. Das wurde am Montag gegen Donezk deutlich. Von der starken Offensive der Ukrainer war nichts zu sehen, weil Inter die Räume derart geschickt zustellte, dass Donezk schlicht keine Lösungen fand. Vorne waren die kongenialen Stürmer Martinez und Lukaku nicht zu kontrollieren. Zudem traf Danilo D’Ambrosio beim 5:0 nach einer Ecke per Kopf.

Der Hunger, die Sehnsucht nach Erfolgen sind bei Inter grenzenlos. Nach dem Triple 2010 - inklusive des Champions-League-Sieges im Finale gegen Bayern München - kam nur noch der Pokalsieg 2011 dazu. National war Juve seitdem immer zu stark, doch mit Conte an der Seitenlinie soll nun eine neue Ära beginnen.

Der Titel in der Europa League ist spätestens jetzt fest eingeplant, er soll nur der Anfang von etwas ganz Großem sein. Mit Unterstützung des chinesischen Eigentümers Suning will Inter künftig wieder in der Königsklasse für Furore sorgen. Womöglich wird Lionel Messi dabei eine Rolle spielen. Gerüchte, der Superstar könnte den FC Barcelona verlassen und sich Inter anschließen, halten sich hartnäckig.

Zunächst aber geht es um die Gegenwart, stellte Conte klar, und in dieser steht das Endspiel im Mittelpunkt. "Wir stehen im Finale und freuen uns, noch weitere Zeit in Deutschland zu bleiben", sagte der Coach.

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