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Groß ist die Freude bei den Spielern des FC Ingolstadt nach dem Aufstieg.

Fußball / Relegation

Ingolstadt feiert den Aufstieg

  • VonSID
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(sid). Nach zwei vergeblichen Anläufen kehrt der FC Ingolstadt trotz einer 1:3 (1:2)-Niederlage beim VfL Osnabrück in Liga zwei zurück. Und feierte mit wilden Tänzen das Comeback im Fußball-Unterhaus. Beim Schlusspfiff gab es für die überglücklichen Profis der Schanzer kein Halten mehr, stattdessen einen regelrechten Platzsturm. Die Schlappe bei den Norddeutschen interessierte nicht, viel wichtiger war das Gesamtergebnis:

Nach dem 3:0-Hinspielsieg reichte das Resultat, um im dritten Anlauf in Liga zwei zurückzukehren.

Und während die Sieger in ihrer Umkleidekabine später auf den Tischen tanzten und feierten, flossen beim VfL die Tränen: Osnabrücks Doppeltorschütze Marc Heider hockte gedankenverloren und mit feuchten Augen auf dem Rasen. Auch bei VfL-Coach Markus Feldhoff flossen Tränen. »Wir haben alles versucht, alles rauszuhauen, aber das Gegentor hat uns das Genick gebrochen«, sagte VfL-Mittelfeldspieler Ulrich Taffertshofer. Lob hatte er aber trotz der Enttäuschung für das Publikum, 2000 Anhänger durften ins Stadion an der Bremer Brücke kommen, parat: »Die Fans waren überragend.«

Denn die Gastgeber durften tatsächlich kurzzeitig an einer Überraschung schnuppern. Nach den beiden schnellen Toren von Heider (6., 20.) war der Zweitliga-16. auf dem Weg zum verspäteten Klassenerhalt. Mitten hinein in die VfL-Euphorie platzte der Anschlusstreffer durch einen Kopfball von Filip Bilbija (31.). Etienne Amenyido (81.) gelang das 3:1 für die Niedersachsen, das am Ende aber zu wenig war.

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