Formel 1

"Infektion führt nicht zur Absage"

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(dpa). Die Formel 1 will sich beim Neustart ihrer Saison auch im Fall einer Corona-Infektion eines Fahrers nicht bremsen lassen. "Wir werden Abläufe so gestalten, dass die Diagnose einer Infektion nicht zu einer Absage führt. Wenn ein Fahrer eine Infektion hat, sind Reservefahrer verfügbar", sagte Geschäftsführer Chase Carey in einem Beitrag auf der Internetseite der Formel 1. Die Rennserie will am 5. Juli mit einem Grand Prix in Spielberg ihre Saison beginnen.

Inzwischen sei die Motorsport-Königsklasse sehr sicher, "die notwendigen Abläufe und den Sachverstand und die Fähigkeiten zu haben, um eine sichere Umgebung bereitstellen zu können und alle Dinge zu bewältigen, die auf uns zukommen", sagte Carey. So dürfen statt bis zu 5000 Mitarbeitern aus dem Tross der Rennserie nur 1200 Angestellte an die Strecken. Von den mehr als 250 Fernseh-Mitarbeitern sind nur 60 zugelassen.

Ein infiziertes Teammitglied müsse in einem Hotel in eine Quarantäne gehen und durch jemand anderes ersetzt werden. Selbst für den Fall, dass ein Rennstall nicht an einem WM-Lauf teilnehmen könne, würde dies nicht zur Absage des Rennens führen, versicherte der Formel-1-Chef.

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