Olympische Spiele

Impfdebatte dauert an

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(dpa). Die Diskussion um Impfvorteile für Spitzensportler hält an. DOSB-Präsident Alfons Hörmann sprach sich dafür aus, dass mögliche Olympia-Teilnehmer »im zweiten Quartal möglichst bald an die Reihe kommen - nicht im Sinne einer Bevorzugung, sondern dann, wenn genügend Impfstoff da ist«. Hörmann erwartet für die Wochen vor den Sommerspielen in Tokio »ein völlig anderes Szenario« als jetzt in der Zeit der Knappheit des Impfstoffs

Speerwurf-Bundestrainer Boris Obergföll wünscht sich eine Impfung der deutschen Olympia-Delegation. »Aus Deutschland werden rund 1000 Athleten und Betreuer nach Tokio reisen. Das sind 1000 von 83 Millionen Menschen«, sagte er. »Sie sollten geimpft werden - und wenn es geht, im Juni und nicht zwei Wochen vor den Spielen. Darüber sollte man nachdenken.« Zuerst müsste man schauen, dass die 20 Millionen Menschen aus den Risikogruppen geimpft würden.

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