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Zlatan Ibrahimovic (M.) ist zurück im Kreis des schwedischen Nationalteams.

WM-Qualifikation

Ibrahimovic singt - und erklärt sich zum König

  • VonSID
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(sid). »Du gamla, du fria« erklang - und Zlatan Ibrahimovic bewegte tatsächlich seine Lippen. Schon Sekunden vor seinem heiß erwarteten Comeback im Schweden-Trikot nach 1737 Tagen setzte der 39 Jahre alte Superstar ein Zeichen und sang erstmals die Hymne mit. Dann ließ er die entscheidende Vorlage zum 1:0-Sieg gegen Georgien folgen und erklärte sich zum König seines Landes.

»Es gibt einen alten und einen neuen König«, sagte Ibrahimovic und postete in Anlehnung an das schwedische Oberhaupt ein Foto von sich mit der Unterschrift »Carl XVII Guztaf«. Doch Ibrahimovic tönte in Solna nicht nur herum. Er ließ auch einen Einblick in sein Gefühlsleben zu. »Es hat sich großartig angefühlt, genau wie bei meinem ersten Spiel für die Nationalmannschaft«, sagte der Mann aus Malmö, der 2001 für sein Land debütiert hatte und nun nach fast fünf Jahren Pause in den Kreis der Blaugelben zurückgekehrt war: »Es hat gekribbelt in meinem Bauch.«

An der entscheidenden Szene war Ibrahimovic direkt beteiligt: Der Stürmer von der AC Mailand verarbeitete eine Flanke elegant mit der Brust und leitete gekonnt zu Viktor Claesson weiter, der den einzigen Treffer der Partie erzielte. Nach 84 Minuten hatte »Ibrakadabra« seinen Job im 117. Länderspiel erledigt und wurde von Trainer Janne Andersson ausgewechselt. Das Comeback, auf das nach Ibrahimovics Rücktritt 2016 inklusive beißender Kritik an Andersson lange nichts hingedeutet hatte, überstrahlte einen schwachen Vortrag der Skandinavier.

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