Eintracht Frankfurt

Hütter: "Hängt nicht an viel"

  • vonred Redaktion
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(kil). Es ist ganz gut, dass heute die Fußball-Bundesliga noch nicht anfängt, findet Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter. Deshalb kann er in der Nacht noch gut schlafen. Das wäre womöglich anders, hieße heute der Gegner Arminia Bielefeld und nicht PSV Eindhoven, gegen die niederländische Spitzenmannschaft testet Eintracht Frankfurt ab 18 Uhr (live bei Sport1). Für eine Begegnung um Punkte wären die Hessen sicherlich noch nicht so weit, "Spritzigkeit und Aggressivität" fehlten, außerdem gebe es die eine oder andere Position, auf der "wir unsere Qualität verbessern" könnten, findet der Coach. Vielleicht sogar müssen.

Hütter lässt offen, zumindest öffentlich, welche Positionen er meint. Dabei ist es kein allzu großes Geheimnis: Im offensiven Mittelfeld hapert es, zudem würde ein schneller Rechtsaußen guttun. Und dann muss Eintracht Frankfurt vorbereitet sein, falls noch ein Leistungsträger gehen sollte. Deshalb glaubt Hütter, dass sich die Transferperiode ziemlich zäh entwickeln werde und viele Klubs erst ganz zum Schluss zuschlagen werden. Der Frankfurter Kader, so viel dürfte sicher sein, wird sich verändern.

Hütter selbst ist in der komfortablen Lage, noch einen Vertrag mit dem Klub bis 2021 zu besitzen, den zu verlängern in den nächsten Tagen und Wochen geplant ist - sollten sich beide Parteien einigen. So weit sind sie noch nicht, die Gehaltsvorstellungen liegen noch auseinander. Allerdings, findet der Fußballlehrer, liefen die Gespräche auf einem "sehr hohen Niveau", alles sei "relativ entspannt". Hütter: "Es hängt nicht an viel."

Einer, dem Hütter dringend raten würde, in Frankfurt zu bleiben, ist Daichi Kamada, der Japaner, der an guten Tagen in der Lage ist, einen gewissen Esprit in die Mannschaft zu bringen. Auch dessen Vertrag läuft nur noch ein Jahr, eine Verlängerung will sein Berater versilbert wissen. Dagegen soll Dejan Joveljic, der in einer separaten Trainingsgruppe üben muss, nach seiner Rückkehr aus Belgien nochmals ausgeliehen werden. Zu der auf einem Nebenplatz trainierenden Gruppe zählt auch Simon Falette, dessen Leihe zu Fenerbahce Istanbul beendet ist.

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