Eintracht Frankfurt

Hütter: "Alle freuen sich"

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(dpa). Quarantäne in der Heimat: Eintracht Frankfurt wird auf ein Trainingslager in der Ferne verzichten und sich vor dem heiß ersehnten Bundesliga-Neustart in der eigenen Stadt isolieren. "In einem Hotel in Frankfurt" werden Spieler, Trainer und Betreuer-Team bis zum Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach am 16. Mai gastieren, berichtete Trainer Adi Hütter am Freitag. "Es hat Ähnlichkeit mit einem Trainingslager, bei dem die Mannschaft ständig zusammen ist. Wir werden in zwei Gruppen essen, also nicht alle zur gleichen Zeit. Die ganzen Auflagen sind da, die werden wir auch erfüllen", sagte der Österreicher.

Mit zwei Bussen zum Training und in der Freizeit ein bisschen Playstation spielen: Auf diese Abläufe stimmen sich die Hessen nun ein, bevor ab kommender Woche zehn Bundesliga-Spiele und im Idealfall zwei Pokalpartien bis zum Saisonende warten. "Grundsätzlich freut sich jeder, seinem Beruf nachgehen zu können. Die Spieler haben mich zwei-, dreimal pro Woche gefragt: Geht es weiter? Deswegen war das Signal der Bundeskanzlerin sehr, sehr wichtig für uns alle", sagte Hütter.

Spieler wie Bas Dost und Gelson Fernandes könnten dank der zwei Monate langen Pandemie-Pause zurückkehren, dafür sind Stürmer Goncalo Paciencia und die beiden Verteidiger Martin Hinteregger und Erik Durm derzeit angeschlagen. Bis zum Start gegen Gladbach am Samstag ist aber noch eine Woche Zeit. Corona-Ausfälle muss die Eintracht nicht beklagen. "Ich habe die Spieler ganz klar gefragt, ob es jemanden gibt, der nicht trainieren oder spielen möchte. Es haben alle zugestimmt, dass sie dabei sein möchten", sagte Hütter.

Der Fußball und die Restsaison werden sich allerdings merklich von dem unterscheiden, was die Eintracht-Profis kennen. Für sie ist vor dem Neustart ein Europa-League-Platz (neun Punkte) weiter entfernt als der Relegationsplatz 16 (sechs Punkte).

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