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90.+2 Eines muss man den vorbildlich-fairen Dortmundern lassen: Sie haben keine einzige gelbe Karte kassiert. (Liveticker des Fußball-Magazins 11Freunde zum Spiel BVB - Schalke mit zwei roten Karten für Dortmund)

90.+2 Eines muss man den vorbildlich-fairen Dortmundern lassen: Sie haben keine einzige gelbe Karte kassiert. (Liveticker des Fußball-Magazins 11Freunde zum Spiel BVB - Schalke mit zwei roten Karten für Dortmund)

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Die Hater an den Computertastaturen sind aber nicht die schlimmsten Gegner von Siebert (Anm.: Schiedsrichter des Pokalspiels Werder - Bayern). Diese Aufgaben übernehmen schon seine eigenen Vorgesetzten. Jochen Drees, der Chef der DFB-Videoschiedsrichter, wandte sich, (...) als der Shitstorm gegen Siebert im vollen Gange war (...), auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (...) an die Öffentlichkeit (...) und stellte klar, dass hier ein Fehler von Siebert (...) vorgelegen habe. (...) Ein erstaunlicher Vorgang. (Johannes Kopp in der taz)

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Die Liste der Profis, die allein in den vergangenen Wochen rassistisch beleidigt wurden, ist lang. (...) Neben der strafrechtlichen Verfolgung solcher Vorfälle ist einzig ein lebenslanges Stadionverbot für die überführten Täter sinnvoll. Ein länder- und wettbewerbsübergreifendes Stadionverbot, wohlgemerkt. (Jan Ehrhardt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)

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Jedes Jahr im Frühjahr wird (...) aus dem sonst immer gültigen »Hauptsache gewinnen« ein »Bloß kein Gegentor bekommen«, wird aus demonstrativer Dominanz plötzlich Demut. (...) Gerade die Meistermannschaften tun sich schwer damit. (...) Trainer-Egos wie Thomas Tuchel und José Mourinho haben (...) schon die Abschaffung der Auswärtsregel gefordert. Jene Coaches also, die gern den Eindruck erwecken, ein Spielverlauf habe sich verdammt noch mal an ihren »Matchplan« zu halten. (Henning Sussebach in der Zeit)

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Sie arbeiten häufig mit Autosuggestionen, reden sich selber stark. Hilft das? – »(Wir) müssen schauen, wie wir uns selbst positiv beeinflussen. Vereinfacht gesagt geht es darum, sich selbst der beste Cheerleader zu sein.« (Schalkes Nachwuchscoach Norbert Elgert im Welt-Interview)

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1. »Ich respektiere die Entscheidung des Trainers.« 2. »Ich versuche das Team von außen zu unterstützen.« 3. Ich werde noch stärker zurückkommen.« (aus der Serie des SZ-Magazins »Die drei großen Lügen« ... diesmal: ... »Des Bundesliga-Bankdrückers«)

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»Das bin ich als Zehnjähriger mit der E-Jugend der TG Gönningen. (...) An unserer Waldorfschule war Fußball verpönt, weil man das Symbol des Kopfes mit Füßen tritt.« (Schauspieler Hans-Jochen Wagner in der SZ-Serie »Fotoalbum«)

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Der junge Schauspieler Marvin Linke (...) auf die Frage: »Welches Gefühl verbinden Sie mit dem Wort Baum?« Linke antwortet komplett anders als die üblichen Baumumarmer, nämlich so: »Ich mag keine Bäume. Die sind so riesig und erschreckend stark. Wenn ich an Bäume oder Wälder denke, muss ich automatisch an Gruselfilme denken.« Noch kühner wäre hierzulande wohl nur noch das Bekenntnis, Bienen zu hassen. (»Herzblatt-Geschichten« von Jörg Thomann in der FAS)

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Als Sie jetzt beim Feuer (Anm.: Brand von Notre Dame) standen: Ging in Ihrem Kopf der Vorgang los, dass Sie schon in eine sprachliche Form zwangen, was Sie sahen? – »Oh nein, sind Sie verrückt?« – Nein, bloß Journalist. (der in der Nähe von Paris lebende Schriftsteller Peter Handke im Zeit-Interview)

Unter denjenigen Westdeutschen, die von einer bunten und multikulturellen Gesellschaft schwärmen, mit belebender – manche wünschen: unbegrenzter – Zuwanderung aus aller Welt – je diverser, umso schöner –, sind offenbar einige bereits durch das bisschen Anderssein der Ostdeutschen überfordert. Sie halten sich für weltoffen und tolerant, aber diese Ostdeutschen, die können sie nicht ertragen. (Richard Schröder, Philosoph und evangelischer Theologe, der in der Wendezeit SPD-Abgeordneter in der Volkskammer und im Bundestag war, in einem Gastkommentar für die Welt)

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Für Sie ist der Tod: Licht aus? – »Ende.« (...) – Was bleibt? – »Staub.« (Mario Adorf, 88, im Spiegel-Interview)

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»Ich glaube, dass ich einen ganz guten Draht nach oben habe. Ich hoffe, dass es irgendetwas gibt, das dieses Wahnsinns-Universum dirigiert und das in den Grundfesten freundlich ist.« (Frank Elstner im Zeit-Interview)

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Das Erdgeschoss ist im 3. Stock. (Schild an einem Bürogebäude in Wien / aus dem »Hohlspiegel« im Spiegel)

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Der Bayerische Rundfunk sucht »Bayerns beste Witze«. Das wäre dann schon mal der erste. (»Zipperts TV-Welt« in der Hörzu) (gw)

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(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« / Mail: gw@anstoss-gw.de)

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