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Lahms Mutter erzählt: »Wenn im Kindergarten Theater gespielt wurde, war der Philipp am liebsten der Baum oder der Strauch. Weil man da nichts sagen muss.« Nun spricht er, ohne viel zu sagen. (Rainer Stadler in der Titelgeschichte des SZ-Magazins)

Lahms Mutter erzählt: »Wenn im Kindergarten Theater gespielt wurde, war der Philipp am liebsten der Baum oder der Strauch. Weil man da nichts sagen muss.« Nun spricht er, ohne viel zu sagen. (Rainer Stadler in der Titelgeschichte des SZ-Magazins)

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Die über und über tätowierte Frau auf dem Fahrrad, mit Helm und neongelber Weste – Ikone einer Zeit, deren Toleranz im Ästhetischen sich mit der gleichen Konsequenz durchgesetzt hat wie ihr Bedürfnis nach Sicherheit. (»Laufende Ermittlungen« von Andreas Bernard im Zeit-Magazin)

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Regisseur und Autor Christian Petzold ist Fan von Borussia Mönchengladbach. (...) Auch in seinem dritten Meuffels-Krimi (...) konnte Petzold es nicht lassen. Die Therapeutin, die sich um die Tochter einer ermordeten Frau kümmert, heißt: Stindl. So wie, na, auch einer aus Gladbach. (Jürn Kruse in der taz)

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Die deutsche Fußball-Nationalelf darf weiter als »Die Mannschaft« beschimpft werden. Das hat eine »unabhängige Untersuchung« des DFB ergeben. (...) Jetzt (...) ist der DFB sicher: Unsere Jungs sind »Die Mannschaft« und nicht »Irgendeine Mannschaft«, »Die Verlierermannschaft« oder (...) gar »Die Nationalhymne mitsingende Mannschaft«. (...) Aber vielleicht (...) könnte man sich auch auf »Die özilfreie Mannschaft« einigen. (»Zippert zappt« in der Welt)

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Matthias Brandt dagegen ist Fan von Werder Bremen. (...) Petzold hat sich noch ein kleines Abschiedsgeschenk einfallen lassen: Meuffels (...) Kollegin heißt: Nadja Micoud. (...) Wie (...) der eleganteste Spieler, der jemals am Bremer Osterdeich gegen einen Ball getreten hat. (Kruse/taz)

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Die Turnschuhe mit vier Streifen – sie sehen falsch aus, wie ein E mit vier Querstrichen. (Bernard/Zeit-Magazin)

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Der Name »Die Mannschaft« kann nichts dafür, dass die echte Mannschaft keine war. Das Etikett trifft keine Schuld, wenn die Flasche leer ist. (Christof Kneer in der Süddeutschen Zeitung)

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Wenn man dem Bundestrainer zuhörte (...), drängte sich ein (...) Gedanke auf: Dass der erste Schritt zur Lösung eines Problems darin besteht, dass man überhaupt anerkennt, dass es ein Problem gibt. Und dass man in der Nationalelf nicht in der Haut von Marc-André ter Stegen stecken möchte. (...) Von einem offenen, sportlichen und animierenden Wettbewerb um die Nummer 1 kann nicht die Rede sein. Den mag’s in diesen Zeiten bei der CDU geben. Im DFB kann man nur davon träumen. (Michael Horeni in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)

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Wenn er den Ball berührte, wurde Manchester City fast immer effektiv und brandgefährlich. (...) Baumanns Fazit zu Sané: »Der ist der Wahnsinn.« (...) Und so manch ein Hoffenheim-Anhänger fragte sich: Warum nur hatte Bundestrainer Löw diesen Angreifer nicht zur WM nach Russland mitgenommen? (»JMI« in der Welt)

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Während seines famosen Auftritts im Sportstudio sagte er jedenfalls: »Die längste Zeit als Bundestrainer habe ich hinter mir. (...) Wie geht’s weiter? Vereinstrainer – da hätte ich schon Interesse dran.« Real Madrid? »Das ist natürlich ein Verein, der für jeden Trainer interessant ist.« (Michael Wittershagen in der FAS-Kolumne »Schluss für heute«)

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Können wir uns prima vorstellen. Der Winter 2023 in Deutschland ist längst bitterkalt, in Madrid aber schlendert Löw (...) nach dem 0:4 gegen Barcelona (...) im hautengen Shirt vor dem Museum del Prado entlang, rechts in der Hand einen Espresso, links die Sonnenbrille. (...) Die Fans sind aufgebracht. Die Verantwortlichen verlängern seinen Vertrag um weitere fünf Jahre. (Wittershagen/FAS)

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Links neben mir sitzen neuerdings zwei, die ich bisher nicht kannte. (...) Zuerst haben die beiden minutenlang das Spielgeschehen kommentiert: »Watt macht der da? Wieso spielt der nich ab? Warum schießt der nicht einfach ma?« Und in bühnenfähigem Timimg schloss einer nahtlos an: »Weisse, watt ich nicht verstehe? – »Nee.« – »Russisch.« (Kabarettist und Bochum-Fan Frank Goosen in der Kicker-Kolumne »abpfiff«)

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»Ich kenne keinen klugen Menschen, der keinen Humor hätte.« (Regisseur Leander Haußmann in der SZ)

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Inwieweit hilft Ihnen Humor, mit dem Druck im Profifußball umzugehen? – »Bei mir ist eine ordentliche Portion Selbstironie im Spiel. (...) Wenn man fast jede Woche vor 50 000 Fans spielt, von vielen Menschen beurteilt und jede Bewegung auseinandergenommen wird, muss man sich schon hin und wieder auf die Schippe nehmen können.« (Eintracht-Profi Danny da Costa im Kicker-Interview)

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Vortrag zur Vollsorgevormacht (Schlagzeile im Odenwälder Echo, gefunden im Spiegel-»Hohlspiegel«) (gw)

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(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« / Mail: gw@anstoss-gw.de)

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