Hrustic ein Lichtblick bei Niederlage

(dpa). Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist zwei Wochen vor dem Pflichtspielstart noch auf der Suche nach der Bestform, bleibt aber zuversichtlich. »Die Niederlage ist uns durch die Abwehrfehler selbst zuzuschreiben. Ansonsten haben wir wenig zugelassen und es gab viele Lichtblicke. Insgesamt ist es ein sehr schönes Spiel zum Analysieren, zum Beispiel wie wir besser absichern können«, befand der neue Trainer Oliver Glasner nach dem 2:

3 (2:1) im Test gegen RC Strasbourg.

Lichtblick war vor allem Ajdin Hrustic, der ein kompliziertes Jahr hinter sich hat und nun doppelt (6. und 22. Minute) traf. »Er ist wahnsinnig ehrgeizig und möchte alles umsetzen. Er hat nicht nur zwei Tore gemacht, sondern auch das Spiel sehr gut verlagert«, lobte Glasner. Für die Franzosen konnten Ludovic Ajorque (20.) und Adrien Thomasson (52.) ausgleichen. Habib Diallo (82.) erzielte den Siegtreffer. »So einfach sollten wir es dem Gegner nicht machen. Was die eigenen Ballverluste angeht, das müssen wir korrigieren«, bemängelte Glasner.

Die Partie am Samstagnachmittag hatte mit leichter Verspätung begonnen, da die Gäste im Stau standen. Bei der Eintracht fehlten die angeschlagenen Jesper Lindstrøm und Nils Stendera sowie Dejan Joveljic. Der Serbe wird die Eintracht wahrscheinlich verlassen, denn er war für Vertragsverhandlungen freigestellt. Mögliche Interessenten sollen laut Medienberichten LA Galaxy und AS St. Etienne sein. Neuzugang Rafael Borre trainierte individuell.

Vor allem im ersten Durchgang präsentierten sich die Hessen schon in starker Verfassung und zeigten schöne Kombinationen. Filip Kostic bediente Hrustic zweimal mustergültig. »Filip hat einen super linken Fuß. Wir verstehen uns auch abseits des Platzes sehr gut. Heute hat es auch auf dem Feld wunderbar funktioniert«, lobte Hrustic, der von den beiden Assists direkt profitierte. Nach der Pause und insgesamt sieben Wechseln während der zweiten Hälfte flachte das Niveau der Partie ab. Viel lief bei der Eintracht nicht mehr zusammen.

»In der ersten Halbzeit habe ich viel Positives gesehen. Da waren sehr schöne Angriffe dabei«, sagte Glasner, der in der kommenden Woche die EM-Heimkehrer erwartet. »Der Schwerpunkt liegt in allen Bereichen. Wir müssen alle integrieren. Alles zusammenzufügen, wird die Aufgabe sein«, sagte der Österreicher.

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