Kann es nicht fassen: Max Hopp ist bei der Darts-WM früh gescheitert. FOTO: DPA
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Kann es nicht fassen: Max Hopp ist bei der Darts-WM früh gescheitert. FOTO: DPA

Hopp verabschiedet sich

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(sid). Dartsprofi Max Hopp (Idstein) ist in der zweiten Runde der WM in London ausgeschieden. Der 24-Jährige unterlag dem an Nummer 19 gesetzten Engländer Mervyn King mit 1:3 und verabschiedete sich aus dem Ally Pally.

Besser machte es Nico Kurz (Nidderau), der seine Erstrunden-Partie gegen den früheren WM-Finalisten Andy Hamilton mit 3:1 gewann und erstmals in die zweite Runde einzog. Dort trifft Kurz am Montag (ab 19 Uhr/Sport1) auf den dritten Deutschen Gabriel Clemens (Saarwellingen). Erstmals überhaupt kommt es bei der Darts-WM zu einem deutschen Duell

Nachdem Hopp schnell mit 0:2 nach Sätzen zurücklag, gestaltete er die Partie dank einer Leistungssteigerung zwischenzeitlich ausgeglichen. Im vierten Satz kassierte der "Maximiser" jedoch ein entscheidendes Break, King verwandelte seinen dritten Matchdart zum Sieg. "Ich bin gerade schon ziemlich wütend", sagte Hopp.

Auch die Engländerin Deta Hedman musste sich bei ihrem WM-Debüt geschlagen geben. Die 61-Jährige war gegen ihren Landsmann Andy Boulton über weite Strecken chancenlos und verlor mit 1:3.

Der dreimalige Weltmeister und Weltranglistenerste Michael van Gerwen (Niederlande) erfüllte derweil seine Pflichtaufgabe gegen denSchotten Ryan Murray klar mit 3:1 und zog in die dritte Runde ein.

Fanliebling Paul Lim hat bei der Darts-WM für eine große Überraschung gesorgt und ist in die zweite Runde eingezogen. Der 66-Jährige aus Singapur bezwang den Engländer Luke Humphries, Nummer 34 der Welt, in einem spannenden Spiel mit 3:2. Für Lim ist es der erste Zweitrundeneinzug im Alexandra Palace seit der WM 2018. Am Dienstag trifft Lim auf den belgischen Mitfavoriten Dimitri Van den Bergh.

Derweil ist der erste Profi positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Niederländer Martijn Kleermaker wurde nach einem Positivtest aus dem Turnier genommen, wie der Weltverband PDC am Sonntag mitteilte.

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