In glänzender Verfassung ist derzeit Leverkusens Angreifer Lucas Alario. FOTO: AFP
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In glänzender Verfassung ist derzeit Leverkusens Angreifer Lucas Alario. FOTO: AFP

Hoffnungsträger Alario

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(sid). Bereits beim zweiten Schritt dem Zwischenziel entscheidend näherkommen - so sieht der gemeinsame Plan von Bayer Leverkusen und der TSG Hoffenheim aus. Sollten beiden Fußball-Bundesligisten am Donnerstag auch ihre zweiten Partien in der Europa League gewinnen, wäre der Einzug in die K.-o.-Runde für das deutsche Duo bereits zum Greifen nahe.

Der formstarke Lucas Alario redete jedenfalls nicht lange drumherum - das Ziel für ihn und Bayer ist klar: "Gewinnen", sagte der argentinische Stürmer vor dem Spiel beim tschechischen Meister Slavia Prag (21 Uhr/DAZN): "Für uns geht es darum, die drei Punkte einzufahren. Wir wollen ein sehr gutes Spiel abliefern." Wie das funktioniert, hat die Werkself in den vergangenen drei Partien bestens unter Beweis gestellt. Drei Siege feierten die Rheinländer zuletzt, darunter ein souveränes 6:2 zum Auftakt der Europa League gegen OGC Nizza am vergangenen Donnerstag, den vermeintlich stärksten Gegner der Gruppe C.

Großen Anteil an der ansteigenden Formkurve hat auch Alario. Der 28-Jährige erzielte fünf Tore in den zurückliegenden sechs Pflichtspielen, erstmals drei Spiele in Serie für Leverkusen mit mindestens einem Treffer und avancierte durch seinen Doppelpack gegen den FC Augsburg am Montag in der Bundesliga zum Matchwinner. "Ich bin zweifellos zufrieden. Das macht mich sehr glücklich", so Alario.

Hoffenheimer Trio in Quarantäne

Glücklich wären auch die Hoffenheimer bei einem Sieg beim belgischen Vertreter KAA Gent (18.55 Uhr/DAZN), weil dann bereits der erstmalige Einzug in die K.-o.-Runde eines Europacup-Wettbewerbs winken würde. Die Voraussetzungen für die Hoffenheimer, die unter ihrem neuen Trainer Sebastian Hoeneß mit sieben Punkten aus fünf Partien einen eher durchwachsen Start in die Bundesliga-Saison hingelegt haben, sind gut. Nach dem Sieg zum Auftakt gegen Roter Stern Belgrad (2:0) führen die Kraichgauer die Tabelle der Gruppe L an. Die Belgier dagegen befinden sich nach der Niederlage bei Slovan Liberec (0:1) bereits unter Zugzwang.

"Wir sind gut drauf und wollen auch international zeigen, was wir können", sagte Verteidiger Stefan Posch: "Wir können und müssen nachlegen im zweiten Spiel. Die Chancen stehen gut. Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann ist alles möglich." Noch nicht möglich ist allerdings der Einsatz von Top-Torjäger Andrej Kramaric. Der kroatische Vize-weltmeister ist aufgrund seiner Infektion mit dem Coronavirus noch nicht aus der Quarantäne entlassen. Auch Kasim Adams, der ebenfalls positiv getestet wurde, und Pavel Kaderabek, der Kontakt zu einem Infizierten hatte, stehen noch nicht zur Verfügung.

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