Die Hoffnung schwindet

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(sid). Elfte Heimniederlage und immer weniger Hoffnung: Für Werder Bremen rückt der zweite Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte immer näher. Die Hanseaten um Trainer Florian Kohfeldt verloren das Nordduell gegen den VfL Wolfsburg mit 0:1 (0:0). Der Rückstand auf den rettenden 15. Tabellenplatz beträgt nach dem 30. Spieltag sechs Punkte, auf den Relegationsplatz fehlen den Hanseaten drei Zähler.

Torjäger Wout Weghorst sorgte in der 82. Spielminute per Kopf für den entscheidenden Treffer der Wölfe. Die Gäste schoben sich durch den Erfolg in der Tabelle wieder auf den sechsten Platz vor und untermauerten ihren Anspruch auf eine erneute Qualifikation für die Europa League.

In den ersten 45 Minuten genügte das Duell nur selten Bundesligaansprüchen. Viele Stockfehler auf beiden Seiten kennzeichneten zu diesem Zeitpunkt die zerfahrene Partie. Und da die Teams in der Offensive kaum etwas zustande brachten, blieben klare Einschussmöglichkeiten absolute Mangelware.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf - von einem heftigen Gewitterschauer abgesehen. Die Platzherren bemühten sich um mehr Angriffsdruck, kamen jedoch meistens nur bis zur Strafgrenze. Kohfeldt reagierte und ersetzte Philipp Bargfrede durch die Offensivkraft Fin Bartels (61.). Auch Leonardo Bittencourt (ab 75.) sollte für mehr Power sorgen.

Aber auch VfL-Coach Oliver Glasner sah sich veranlasst, seine vordere Reihe durchzumischen und zu stärken. Als zweiter Stoßstürmer neben Weghorst rückte Daniel Ginczek ins Sturmzentrum (64.) und öffnete den Raum für das entscheidende Tor des VfL-Torjägers (82.). Ganz bitter für Werder.

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