Hörmann schlägt Alarm

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(sid). DOSB-Präsident Alfons Hörmann macht sich angesichts der wachsenden Finanzprobleme deutscher Verbände und Vereine in der Corona-Krise große Sorgen um die Zukunft des deutschen Sports. Der Allgäuer rechnet mit Verlusten in Milliardenhöhe und warnt davor, dass die Herausforderungen für den Sport in der Zeit nach Corona noch alles übertreffen werden.

"Wenn man nur die Verbände nimmt, wird es sich am Ende wohl um eine dreistellige Millionensumme handeln. Betrachtet man aber den gesamten Sport mit seinen Events und Liga-Betrieben sowie Weltcups und Weltmeisterschaften, dann geht der Schaden wohl schnell in den Milliardenbereich", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der eine Erhebung über die Finanznöte der Verbände eingeleitet hat. Generell glaubt Hörmann: "Bei allen Sorgen, die wir derzeit in der Corona-Krise berechtigt um die Gesundheit unserer Bevölkerung haben, sind die Herausforderungen, die wirtschaftlich, strukturell und organisatorisch nach Corona auf uns zukommen, meines Erachtens um ein Vielfaches größer einzuschätzen."

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