FC Bayern München

Hoeneß greift Alaba-Berater an

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(sid). Uli Hoeneß hat im seit Monaten andauernden Transferpoker mit David Alaba den "geldgierigen Piranha" Pini Zahavi kritisiert - und dem Abwehrchef klar die Grenzen aufgezeigt. "Ich hoffe, dass sein Vater und er am Ende begreifen, dass Bayern das Beste ist und sie sich in die Gehaltsstruktur einordnen. Eines ist klar: Robert Lewandowski und Manuel Neuer sind das Maß aller Dinge. Darüber gibt es nichts", betonte der Ehrenpräsident von Bayern München am Sonntag im Sport1-Doppelpass.

Die Forderungen der Alaba-Seite, die sich angeblich auf 25 Millionen Euro Jahresgage für den 28-Jährigen belaufen, "würde die ganze Struktur durcheinanderbringen. Deshalb muss der Verein sehr hart bleiben", sagte Hoeneß. Das Problem sei jedoch, "dass David einen geldgierigen Piranha als Berater hat. Sein Vater (George, d. Red.), den ich sehr mag, lässt sich von ihm auch sehr beeinflussen", so Hoeneß weiter. So habe Zahavi (77) für sich "nur für die Unterschrift" einen "zweistelligen Millionenbetrag" gefordert, echauffierte sich Hoeneß. Er könne verstehen, dass Sportvorstand Hasan Salihamidzic bei den Verhandlungen "ausgeflippt ist. Die Argumente gehen auf keine Kuhhaut". Zahavi versuche nun, vermutete Hoeneß, Alaba "nächstes Jahr ablösefrei loszulösen. Das wäre der Super-GAU, das müssen wir unbedingt verhindern".

Alabas Vertrag läuft noch bis 2021. Der Österreicher hatte in der vergangenen Woche beim FC Bayern die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Vorstand Oliver Kahn hatten sich zuletzt "sehr optimistisch" gezeigt, dass Alaba verlängert.

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