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Erik Lesser und seine Mitstreiter erleben ein Fiasko.

Historisches Debakel

  • vonSID
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(sid). Die deutschen Biathleten haben im ersten Einzelrennen der WM in Pokljuka/Slowenien ein historisches Debakel erlebt. Olympiasieger Arnd Peiffer lief als bester Athlet des Deutschen Ski-Verbandes im Sprint über 10 km auf Rang 36, schlechter waren die deutschen Männer in einem WM-Rennen noch nie. Auf Überraschungssieger Martin Ponsiluoma (Schweden) fehlten Peiffer nach zwei Schießfehlern 1:

37,2 Minuten.

»Ich mache ein schlechtes Stehendschießen. Dazu hatte ich in der letzten Runde arge Probleme«, sagte Peiffer in der ARD: »Deshalb bin ich mehr als unzufrieden heute.« Für Benedikt Doll (4 Strafrunden/+1:43,7 Rückstand) und Johannes Kühn (4/+1:57,3) lief es mit den Plätzen 39 und 45 noch schlechter, Erik Lesser (2/+2:21,6) verpasste sogar die Verfolgung der besten 60 auf Rang 66.

Aber auch für die anderen drei sind für die 12,5 km im Rennen am Sonntag (13.15 Uhr/ARD und Eurosport) schon jegliche Medaillenchancen dahin. Ponsiluoma, im Weltcup noch ohne Sieg, triumphierte mit fehlerfreiem Schießen vor den Franzosen Simon Desthieux (0/+11,2) und Emilien Jacquelin (1/+12,9). Die im Saisonverlauf überragenden Norweger gingen überraschend leer aus, Dominator Johannes Thingnes Bö (+28,2) kam nach zwei Schießfehlern nur auf Rang fünf.

Für die Frauen um Franziska Preuß und Denise Herrmann steht am Samstag (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) der Sprint über 7,5 km auf dem Programm, ehe am Sonntag (15.30 Uhr/beide ARD und Eurosport) der Verfolger über 10 km folgt.

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