Hieb gegen Taylor

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WM-Titelverteidiger Michael van Gerwen hat das angeblich täglich achtstündige Trainingspensum der Darts-Profis als "Märchen" bezeichnet. "Ich weiß, dass Phil Taylor gern erzählt, dass er acht Stunden täglich am Board steht. Aber er lügt. Eineinhalb Stunden pro Tag reichen", sagte der Weltranglistenerste aus den Niederlanden in einem Interview der "Welt". "Selbst der beste Fußballer der Welt trainiert keine acht Stunden täglich", sagte van Gerwen, der in der gestern Abend im Viertelfinale der Darts-WM in London seinen Landsmann Raymond van Barneveld mit 5:4 bezwang.

WM-Titelverteidiger Michael van Gerwen hat das angeblich täglich achtstündige Trainingspensum der Darts-Profis als "Märchen" bezeichnet. "Ich weiß, dass Phil Taylor gern erzählt, dass er acht Stunden täglich am Board steht. Aber er lügt. Eineinhalb Stunden pro Tag reichen", sagte der Weltranglistenerste aus den Niederlanden in einem Interview der "Welt". "Selbst der beste Fußballer der Welt trainiert keine acht Stunden täglich", sagte van Gerwen, der in der gestern Abend im Viertelfinale der Darts-WM in London seinen Landsmann Raymond van Barneveld mit 5:4 bezwang.

Als Titelverteidiger verspüre er natürlich den immensen Druck, sagte van Gerwen. "Aber ich kann ganz gut damit umgehen. Ich muss nur sicherstellen, dass meine Konzentration da ist. Das ist das Allerwichtigste. Angst zu haben ist der größte Fehler, den du machen kannst", sagte der 28 Jahre alte Topfavorit.

Auf einen Mentaltrainer verzichtet van Gerwen. "So etwas ist vielleicht sinnvoll, wenn du Borussia Dortmund bist und lange kein Spiel mehr gewonnen hast. Aber du brauchst keinen Mentaltrainer, wenn du gute Leistungen bringst", sagte der Weltranglistenerste.

Unterdessen hatte Darts-Legende Taylor im Achtelfinale Landsmann Keegan Brown erwartungsgemäß mit 4:0 geschlagen und war ins Viertelfinale eingezogen. In der Runde der letzten acht traf "The Power" am späten Abend auf den zweimaligen Weltmeister Gary Anderson (Ende nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe).

Der Waliser Jamie Lewis und der Engländer Rob Cross stehen derweil als erste Spieler in der Vorschlussrunde. Lewis ließ dem Engländer Darren Webster im Viertelfinale mit 5:0 keine Chance. Im Verlauf des Turniers hatte Lewis bereits den Weltranglisten-Zweiten Peter Wright ausgeschaltet. Cross bezwang den Belgier Dimitri Van den Bergh mit 5:4 und rettete dabei nach einer klaren Führung am Ende mit größter Mühe den knappen Erfolg.

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