Die Tage von Kai Havertz bei Bayer Leverkusen scheinen gezählt zu sein. FOTO: DPA
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Die Tage von Kai Havertz bei Bayer Leverkusen scheinen gezählt zu sein. FOTO: DPA

Havertz plant den Abflug

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(sid). Wenn Kai Havertz in zwei Wochen aus dem Urlaub zurückkehrt, wird er vielleicht als Erstes an die Tür von Rudi Völlers Büro klopfen und den Sportchef offiziell um die Freigabe bitten. Die Entscheidung, Bayer Leverkusen nach zehn Jahren zu verlassen, ist gefallen und soll den Bayer-Bossen laut "Sport Bild" zeitnah mitgeteilt werden. Genau wie der Name des europäischen Topklubs, der die 100-Millionen-Euro-Forderung offenbar erfüllen will: FC Chelsea.

Teammanager Frank Lampard hatte den 21 Jahre alten Nationalspieler bei einer Pressekonferenz vor zwei Wochen als "Topspieler" bezeichnet, aktuelle Gespräche über eine Verpflichtung aber verneint. Auch Völler zeigte sich in seiner ersten Reaktion auf den Bericht zurückhaltend.

"Es ist für keinen ein Geheimnis, dass es Interessenten gibt. Aber jetzt laden erst mal alle ihre Akkus auf, danach geht es in die Vorbereitung für die Europa League. Wir wollen alles tun, da erfolgreich zu sein", sagte Völler dem "kicker". Havertz wird auch im Falle eines Wechsels beim Heim-Finalturnier dabei sein, das unterstrich der Sportchef. Und auch seine Aussage zur Mega-Ablöse steht: "Es gibt keinen Corona-Rabatt!" Angeblich können sich die Londoner vorstellen, die Summe durch einen Festbetrag (70 Millionen) und Bonuszahlungen (30) zu stückeln. Bei den Blues scheint auch in der Corona-Zeit genügend Geld vorhanden zu sein.

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