Zweikampf zwischen Kölns Torschütze Jhon Cordoba (l.) und Freiburgs Manuel Gulde. FOTO: DPA
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Zweikampf zwischen Kölns Torschütze Jhon Cordoba (l.) und Freiburgs Manuel Gulde. FOTO: DPA

Zu Hause eine Macht

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(sid). Der überragende Jhon Cordoba genoss die Ehrenrunde mit seinen Teamkollegen in vollen Zügen, die Fans feierten ihren 1. FC Köln ausgelassen und schunkelten sich in frühzeitige Karnevalsstimmung: Mit der unter Trainer Markus Gisdol neu entdeckten Heimstärke hat der FC auch den SC Freiburg mit 4:0 (1:0) bezwungen und durch den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößert. Drei Wochen vor den tollen Tagen könnte die Laune in Köln kaum besser sein.

"Für den Moment ist alles super. Wir sind sehr gut drauf und haben ein Mittel gefunden, mit dem wir uns in der Liga zurechtfinden und uns belohnen", sagte Kölns Offensivspieler Dominik Drexler bei Sky. Neben dem unermüdlichen Cordoba (55.) waren Verteidiger Sebastiaan Bornauw (29.), Kingsley Ehizibue (90.+1) mit seinem ersten Bundesliga-Tor sowie Youngster Ismail Jakobs (90.+2) erfolgreich und sorgten damit für den vierten FC Heimsieg nacheinander - eine solche Serie im eigenen Stadion legte der Klub zuletzt vor neun Jahren hin. Zwar steht Freiburg als Achter noch recht sicher da, kassierte aber eine Woche nach dem 0:2 gegen Paderborn die zweite Niederlage im neuen Jahr und weist mittlerweile genau die "negative Tendenz" auf, vor der Trainer Christian Streich noch vor dem Spiel gewarnt hatte. "Wir haben schlecht gespielt, hatten vorne nicht die Durchschlagskraft. Dann kommt so ein Ergebnis zustande", sagte Angreifer Lucas Höler: "Wir müssen wieder punkten, sonst rutschen wir unten rein."

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