Eiskunstlauf

Hase/Seegert vertreten Savchenko/Massot achtbar

Die Olympiasieger nicht ersetzt, aber achtbar vertreten: Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert haben sich als »Lückenbüßer« für die Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Bruno Massot tapfer geschlagen. Bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Minsk nehmen die deutschen Meister aus Berlin vorerst einen beachtlichen sechsten Platz ein. Savchenko/Massot legen in diesem Winter eine Wettkampfpause ein.

Die Olympiasieger nicht ersetzt, aber achtbar vertreten: Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert haben sich als »Lückenbüßer« für die Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Bruno Massot tapfer geschlagen. Bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Minsk nehmen die deutschen Meister aus Berlin vorerst einen beachtlichen sechsten Platz ein. Savchenko/Massot legen in diesem Winter eine Wettkampfpause ein.

Alle Schlüsselelemente ihres Kurzprogramms brachten die beiden Berliner sauber aufs Eis. Pech hatte das Duo bei einem Ausrutscher des 26-Jährigen, der etwa vier Punkte kostete. »Ohne diesen Fehler hätten wir einen neuen persönlichen Rekord geschafft. Aber wir können es nicht mehr ändern«, sagte Hase, ihr Partner ergänzte: »Ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Möglicherweise haben sich unsere Schlittschuhe leicht berührt.« Die deutschen Vizemeister Annika Hocke und Ruben Blommaert (ebenfalls Berlin) hatten wegen einer Grippeerkrankung des gebürtigen Belgiers ihre EM-Teilnahme absagen müssen.

Auf dem Weg zur Titelverteidigung mussten sich Jewgenija Tarassowa und Wladimir Morossow etwas überraschend mit Rang zwei begnügen. Vor den Olympiavierten aus Russland gehen die Franzosen Vanessa James und Morgan Cipres als Führende in die Kürentscheidung am Mittwoch.

Zwei schwache Kurzprogramme, vier schwere Fehler: Am Nachmittag waren Nicole Schott aus Essen und die Mannheimerin Nathalie Weinzierl miserabel in die EM gestartet. Verpatzte Vorträge warfen die deutsche Meisterin Schott sowie Ex-Titelträgerin Weinzierl auf die Plätze 19 und 24 zurück, an eine Top-Ten-Platzierung nach dem Kürfinale am Freitag ist nicht mehr zu denken. An die Spitze setzte sich Titelverteidigerin Alina Sagitowa. Mit 75,00 Punkten distanzierte die 16-Jährige ihre Rivalinnen mehr oder weniger deutlich. Der Vorjahressiegerin am nächsten kam ihre Teamkollegin Sofia Samodurowa (72,88) sowie Alexia Paganini (65,64/Schweiz).

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