Nix gewesen außer… Simon Terodde (großes Bild) und der Hamburger SV sind in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde bei Dynamo Dresden (kleines Bild jubelnd) mit 1:4 gekentert. FOTO: DPA
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Nix gewesen außer… Simon Terodde (großes Bild) und der Hamburger SV sind in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde bei Dynamo Dresden (kleines Bild jubelnd) mit 1:4 gekentert. FOTO: DPA

Hamburger SV kentert

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(dpa/sid). Borussia Dortmund ist bei der Rückkehr von Marco Reus mit einem Kantersieg in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Bundesligist siegte am Montagabend beim Drittligisten MSV Duisburg mit 5:0 (3:0). Bei seinem Comeback nach mehr als 220 Tagen Verletzungspause erzielte Reus in der 58. Minute das 5:0. Davor hatten Jadon Sancho (14.) per Handelfmeter sowie Jude Bellingham (30.), Thorgan Hazard (39.) und Axel Witsel (50.) für den Vizemeister getroffen. In der 38. Minute hatte Duisburgs Dominic Volkmer wegen einer Notbremse Rot gesehen.

Zuvor war Arminia Bielefeld als zweiter Fußball-Bundesligist nach Hertha BSC Berlin bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Aufsteiger verlor beim Regionalligisten Rot-Weiß Essen mit 0:1 (0:1). Simon Engelmann besiegelte mit seinem Treffer in der 33. Minute die Pokal-Überraschung, die die 300 im Stadion zugelassenen Zuschauer ausgelassen bejubelten. Die Arminia agierte lange Zeit offensiv harmlos und defensiv anfällig. Erst nach der Pause wachte das Team um Kapitän Fabian Klos auf - zu spät. "Es ist nicht zu erklären. Ich habe keine Begründung für die Leistung in der ersten Halbzeit", sagte Trainer Uwe Neuhaus.

Vor der größten Kulisse der 1. Pokalrunde feierte Drittligist SG Dynamo Dresden den Einzug in die 2. Runde. Das Team von Trainer Markus Kauczinski ließ dem Hamburger SV beim 4:1 (2:0) keine Chance. Vor rund 10 000 Zuschauern erzielten Yannick Stark (3.), Robin Becker (16.), Christoph Daferner (53.) und Sebastian Mai in der fünften Minute der Nachspielzeit per Handelfmeter die Tore für die Sachsen. In der 89. Minute gelang Amadou Onana der Anschlusstreffer für den Zweitligisten. Nach dem Spiel sorgte Toni Leistner für einen Eklat: Der HSV-Profi kletterte in den Dynamo-Fanblock, wo er einen Fan am Kragen packte und zu Boden stieß. Der Anhänger hatte den gebürtigen Dresdner zuvor offenbar beleidigt.

"Von der Art, wie wir aufgetreten sind und Fußball gespielt haben, war das stark", sagte Dynamo-Trainer Markus Kauczinski stolz. Und Kapitän Mai ergänzte: "Es war ein perfekter Abend." Torschütze Stark wollte nicht in Euphorie verfallen: "Gefeiert wird nicht." HSV-Trainer Thioune nahm es gefasst auf. "Für den Augenblick ist es enttäuschend. Wir haben es in der Konsequenz nicht so angenommen. Wir müssen uns ein bisschen schütteln, sind gestolpert, das wird uns auch in 2. Liga erwarten. Wir dachten nach den letzten Eindrücken, sind wir ein Stück weiter. Aber jetzt haben wir auf die Nase bekommen, das müssen wir abhaken. Am Freitag geht es richtig los."

Im Duell zweier Zweitligisten gewann Hannover 96 bei den Würzburger Kickers mit 3:2 (1:0). Hendrik Weydandt (23.), Dominik Kaiser (59.) und Timo Hübers (78.) markierten die Treffer für die Niedersachsen, die in der Schlussphase fast noch ihren 3:0-Vorsprung verspielten. Arne Feick (89.) und Robert Herrmann (90.+5) sorgten noch für die späten Würzburger Tore.

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