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Hackl fordert finanzielle Beteiligung für Sportler

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Der dreimalige Rodel-Olympiasieger Georg Hackl hat das Internationale Olympische Komitee kritisiert und eine stärkere finanzielle Beteiligung für die Athleten gefordert. »Das IOC ist ein Klub von honorigen Herren, die alles in der Hand halten, dabei aber sehen sollten, dass sie die Einnahmen gerechter verteilen«, sagte der 51-Jährige im Interview bei spox.com. »Man muss sich nur mal die olympischen Regeln anschauen: Als Sportler darfst du kaum einen privaten Sponsor tragen, während das IOC riesige Plakatwände mit Sponsoren bedeckt.«

Der dreimalige Rodel-Olympiasieger Georg Hackl hat das Internationale Olympische Komitee kritisiert und eine stärkere finanzielle Beteiligung für die Athleten gefordert. »Das IOC ist ein Klub von honorigen Herren, die alles in der Hand halten, dabei aber sehen sollten, dass sie die Einnahmen gerechter verteilen«, sagte der 51-Jährige im Interview bei spox.com. »Man muss sich nur mal die olympischen Regeln anschauen: Als Sportler darfst du kaum einen privaten Sponsor tragen, während das IOC riesige Plakatwände mit Sponsoren bedeckt.«

Laut Hackl wird der Sportler »in seinen Möglichkeiten komplett beschnitten, nur damit die Sponsoren des IOC noch mehr glänzen können«. Der zehnmalige Weltmeister ergänzte: »Wenn das Olympische Komitee ein Monopol auf diese Einnahmen hat, kann man sich seine eigenen Gedanken machen, ob das gerecht ist. Ich hebe da sehr mahnend meinen Zeigefinger.«

Hackl bemängelte kurz vor dem Start der Winterspiele in Pyeongchang am Freitag zudem die Vergabepraxis für Olympische Spiele. Die olympische Bewegung sei »in eine Schieflage geraten, wenn man sieht, dass demokratische Länder wie Deutschland, die Schweiz, Norwegen oder Kanada es in Bürgerentscheiden ablehnen, Olympische Spiele auszurichten und sagen, dass die Abkommen des IOC Knebelverträgen gleichkommen«. Obwohl die Werbe- und TV-Einnahmen explodierten, »wird der Steuerzahler des Veranstaltungslandes über Gebühr belastet. Das ist einfach nicht mehr in Ordnung«.

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