Für guten Zweck

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(kil). Vier Jahre ist es her, dass Eintracht Frankfurt die Kampagne "Auf jetzt" ins Leben rief. Damals ging es darum, eine Einheit zwischen Fans und Mannschaft zu formen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Damals ging es aber nur um Fußball.

Jetzt wird der hessische Bundesligist diese Kampagne neu aufleben lassen. In diesen Zeiten will Eintracht Frankfurt den Fokus auf jene richten und finanziell unterstützen, die "an der Corona-Front im Tageseinsatz" engagiert sind, wie Vorstand Axel Hellmann am Dienstag erläuterte.

Vor Kurzem hat der Klub rund 80 000 Tageskarteninhaber, 30 000 Dauerkartenbesitzer und etwa 1000 Kunden im Business- und Logenbereich angeschrieben - es ging um die Rückerstattung für ausfallende Spiele. Sehr wahrscheinlich werden, sofern in dieser Saison überhaupt noch mal der Ball rollen sollte, auch die restlichen Partien ohne Zuschauer ausgetragen. Der Klub hat jenen Kartenbesitzern nun die Wahl gelassen, wie mit den bereits verbuchten Geldbeträgen umgegangen werden soll: Zum einen könnten die Zahlungen ganz normal rückerstattet werden, zweitens könnten die Anhänger auf die Rückerstattung verzichten oder sie könnten drittens den Geldbetrag spenden.

Dabei denkt die Eintracht in erster Linie an Organisatoren, die der Klub ohnehin unterstützt, wie die Arche Frankfurt oder Diakonie Hessen.

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