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Der zuletzt überragende Ilkay Gündogan (M.) hat für Manchester City einmal mehr getroffen - heute kommt es zum Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Borussia Dortmund im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League.

Gündogan freut sich auf den BVB

  • VonSID
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Das Wiedersehen mit Borussia Dortmund ist für Ilkay Gündogan speziell. Acht Jahre nach dem verlorenen Finale mit dem BVB träumt der Nationalspieler mit Manchester City vom Titel in der Champions League.

Das Rendezvous mit der alten Liebe lässt das Herz von Ilkay Gündogan höher schlagen. »Für mich«, betonte der Nationalspieler und lächelte, »ist es ein ganz besonderes Spiel«.

Vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League mit Manchester City gegen Borussia Dortmund am heutigen Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) werden beim derzeit überragenden Gündogan viele Erinnerungen wach. »Ich mag es nicht, von der Form meines Lebens zu sprechen. Ich habe auch zu Dortmunder Zeiten richtig guten Fußball gespielt«, sagte der 30-Jährige - und erfolgreichen.

Mit dem BVB gewann Gündogan 2012 das Double. Ein Jahr später stürmte er in der Königsklasse ins deutsche Endspiel in Wembley. Bei der Niederlage gegen Bayern München (1:2) verwandelte Gündogan einen Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Durch den Wechsel in die Premier League 2016 hat er aber noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Sie biete die Chance, »sich mit den besten der Welt zu messen«, so Gündogan: »Das ist ein unglaublicher Wettkampf.«

Gündogan nimmt ihn erfolgreich an. Zwei Meisterschaften und einen FA-Cup-Triumph hat er mit City schon gefeiert. In dieser Saison liegt die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola klar auf Meisterkurs.

Der zum Torjäger mutierte Gündogan hat daran großen Anteil. 16 Treffer in 34 Pflichtspielen sind für einen Mittelfeldspieler eine bemerkenswerte Ausbeute. »Dadurch bekomme ich mehr Aufmerksamkeit«, sagte Gündogan und ergänzte: »Ich genieße die Saison. Ich fühle mich sehr wohl in der Position, in der ich mich befinde.«

Sein großer Traum ist der Titel in der Königsklasse. Mit dem Spiel gegen den BVB beginne die »wichtigste Zeit der Saison«. Es sei der Anfang der »entscheidenden Phase«.

Das gilt auch für seinen Coach. Guardiola jagt seit zehn Jahren dem Henkelpott in der Champions League vergeblich hinterher. Oft war der 50-Jährige nach seinem Abgang beim FC Barcelona auf einem guten Weg, doch weder mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München noch mit City erreichte er das Endspiel. In dieser Saison scheint seine Mannschaft reif für den großen Wurf. Borussia Mönchengladbach war im Achtelfinale kein Stolperstein (2:0, 2:0). In den vergangenen 27 Pflichtspielen feierte Manchester 26 Siege. »Das Gefühl wollen wir uns bis zum Saisonende erhalten«, sagte Gündogan. Das Wiedersehen mit seiner alten Liebe soll für ihn dabei nicht mit Tränen enden.

BVB ohne Moukoko

Für »Wunderkind« Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund ist seine erste Saison im Profi-Fußball vorzeitig beendet. Der 16-Jährige fällt mit einer Bänderverletzung im Fuß für den Rest der Spielzeit aus. Das teilte der BVB vor dem Abflug zum Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Manchester City mit. Moukoko hatte sich die Verletzung vor dem Auftaktspiel der U21-Nationalmannschaft bei der EM im Training zugezogen.

Aufstellungen: Manchester: Ederson - Walker, Dias, Laporte, Cancelo - Rodri - Silva, Gündogan - Torres, De Bruyne, Sterling. - Dortmund: Hitz - Morey, Can, Hummels, Guerreiro - Delaney - Bellingham, Dahoud - Reyna, Reus - Haaland. - Schiedsrichter: Hategan (Rumänien).

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