Dortmunds Torschütze Lukasz Piszczek (2. v. l) jubelt mit Matts Hummels), Emre Can (M, hinten) und Youssoufa Moukoko (r.) über das zwischenzetliche 1:1. Links der spätere Siegtorschütze Axel Witsel. FOTO: DPA
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Dortmunds Torschütze Lukasz Piszczek (2. v. l) jubelt mit Matts Hummels), Emre Can (M, hinten) und Youssoufa Moukoko (r.) über das zwischenzetliche 1:1. Links der spätere Siegtorschütze Axel Witsel. FOTO: DPA

Gruppensieg für Borussia

  • vonSID
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(sid). Die müden Kämpfer in Schwarz-Gelb feierten bei Eiseskälte ihren "dreckigen Sieg" für die Moral. Dann begann für "Wunderkind" Youssoufa Moukoko, Matchwinner Axel Witsel und die anderen Profis von Borussia Dortmund auch schon die kräftezehrende Nachtschicht. Im Bus ging es schnurstracks zum Flughafen von St. Petersburg aus nach Hause.

Ganz egal, wie: Die geschundene Dortmunder Not-Elf hat ihr Champions-League-Zwischenziel Gruppensieg auch ohne neun angeschlagene Profis erreicht. "Es war nicht glorreich, es war dreckig", sagte der erleichterte Kapitän Marco Reus nach dem 2:1 (0:1) bei Gastgeber Zenit: "Endlich mal! Das war hart umkämpft, das tut uns gut." Somit gehen die Dortmunder im Achtelfinale Giganten-Gegnern der Kategorie Manchester City oder FC Liverpool aus dem Weg. Die Auslosung der ersten K.-o.-Runde folgt am 14. Dezember.

Ex-Zenit-Profi Witsel (78.) schoss den BVB zum Sieg. "Das war etwas Besonderes. Wir sind zurück!", sagte der Belgier. Lukasz Piszczek (68.) war nach dem Führungstreffer der Russen durch Sebastian Driussi (16.) der Ausgleich gelungen. Moukoko wurde mit seiner Einwechslung (58.) im Alter von 16 Jahren und 18 Tagen zum jüngsten Spieler in der Geschichte der Königsklasse.

Reus mühte sich, Haaland zu ersetzen, der BVB kam aber selten in gefährliche Positionen. Vor der ersten Chance durch Thorgan Hazard (19.) lagen die Gäste hinten, weil Nico Schulz den Zweikampf mit Alexej Sutormin verweigerte. Mats Hummels fälschte Driussis Schuss ab. Der BVB wurde aktiver, blieb jedoch hinten offen. Serdar Azmoun überwand Hitz aus Abseitsposition (33.). Reus hatte Pech mit einem Pfostenschuss (45.). Hitz musste doppelt retten (47.), erneut fehlte dem BVB ohne Haaland das Element der Pässe in die Tiefe. Moukoko und Reyna, später auch Sancho sollten das ändern - die Dortmunder kämpften verbissen und drehten das Spiel.

St. Petersburg: Kerschakow - Sutormin, Prochin, Rakizkij (67. Lovren), Santos - Barrios, Osdojew (79. Krugovoj) - Kusjajew (60. Wendel), Driussi (60. Dsjuba) - Malcom (79. Karawajew), Azmoun.

BVB: Hitz - Piszczek (72. Zagadou), Hummels (72. Sancho), Can - Passlack (58. Moukoko), Witsel, Bellingham, Schulz - Hazard (83. Knauff), Reus, Brandt (58. Reyna).

Im Stenogramm: SR: Kovacs (Rumänien). - Zus.: 10 860. - Tore: 1:0 Driussi (16.), 1:1 Piszczek (68.), 1:2 Witsel (78.).

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