Grünes Licht für Public Viewing

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(dpa). Fußballfans sollen während der Europameisterschaft im Sommer wieder draußen bis in den späten Abend gemeinsam die Spiele genießen dürfen. Die Bundesregierung hat wie vor den anderen großen Turnieren eine Lockerung der Lärmschutzregeln beschlossen, um Public Viewing zu ermöglichen. Übertragungen der EM-Spiele auf Großleinwänden im Freien können damit während des Turniers auch nach 22 Uhr erlaubt werden. Über den Einzelfall entscheiden aber immer die Städte und Gemeinden, es darf also nicht automatisch überall laut werden. Es geht außerdem nur um öffentliche Veranstaltungen.

Die Länder müssen im Bundesrat noch zustimmen, sie hatten aber um die Verordnung gebeten - ihr Ja gilt daher als Formsache. Normalerweise ist für sogenannte seltene Ereignisse ab 22 Uhr nur Lärm bis zu 55 Dezibel erlaubt. Weil diese Grenze beim öffentlichen Fußballschauen auf Fanmeilen und in Biergärten meist überschritten wird, gibt es dafür seit der WM 2006 Ausnahmeregelungen.

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