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Grünes Licht für Pokal-Halbfinale

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(dpa). Nach dem Neustart in der Fußball-Bundesliga steht auch dem Halbfinale im DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt aus politischer Sicht nichts mehr im Weg. Das Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beschloss bei einer Sitzung am Dienstag, die Austragung der Partie am 9. oder 10. Juni in der Allianz-Arena zu erlauben. "Das ist eine gute Nachricht", sagte Fritz Keller, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Nachdem die 1. und 2. Liga bereits wieder gestartet waren, wertete Florian Herrmann, der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, die jüngsten Konzepte des Profifußballs als bewährt. "Deshalb werden wir entsprechend unsere bayerische Verordnung anpassen." Er ergänzte, dass im Freistaat dann neben dem Pokalspiel auch Partien der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga wieder gespielt werden können.

Eine bundesweite Erlaubnis der Politik für diese Wettbewerbe gibt es noch nicht. Wie und wann genau gespielt wird, das liegt nun am DFB.

Eigentlich war das Duell des Rekordpokalsiegers gegen den fünfmaligen Cup-Champion aus Frankfurt im April geplant gewesen. Wegen der Zwangspause in der Corona-Krise wurde es aber abgesagt.

In der Vorschlussrunde des DFB-Pokals stehen sich auch Regionalligist 1. FC Saarbrücken und Bayer Leverkusen gegenüber. Für die Partie gab es zunächst keine Informationen über eine Entscheidung der Politik im Saarland. Der Viertligist darf wegen der Aussicht auf den DFB-Pokal mit einer Sondererlaubnis der Staatskanzlei in Kleingruppen trainieren, um für "sportliche Chancengleichheit" zu sorgen.

Das eigentlich für den 23. Mai im Berliner Olympiastadion geplante Pokalfinale ist nun auf den 4. Juli anberaumt.

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