Grünes Licht

  • vonSID
    schließen

(sid). Die neuen Sitzschalen in einem edlen Anthrazitton sind fertig montiert, das Dach ist voll funktionstüchtig - und auch die Sanitärbereiche versprechen einen angenehmen Aufenthalt für die Profis. Die Renovierungsarbeiten des zuvor ziemlich angestaubten Tennisstadions am Hamburger Rothenbaum sind abgeschlossen.

Der traditionsreiche Spielort wirkt wieder viel einladender. Da passt es bestens, dass die Einweihungsparty noch in diesem Jahr steigen soll. Womöglich sogar mit prominenten Gästen. Denn der am Donnerstagabend angekündigte Termin vom 19. bis 27. September ist attraktiv - es sind die Tage direkt vor dem Start den French Open.

Auch Profis wie Sandplatz-Hero Rafael Nadal und Hamburgs Lokalmatador Alexander Zverev dürften da über einen Trip in die Hansestadt mindestens nachdenken.

Die Bestätigung des Hamburg-Termins durch die Spielergewerkschaft ATP kam am Freitag, somit äußerte sich Turnierdirektorin Sandra Reichel hochzufrieden. "Ich bin sehr happy für die Hamburger Tennisfans", sagte Reichel: "Unser Ziel war es immer, dass unser modernisiertes Rothenbaum-Stadion in diesem Jahr noch in einem würdigen Rahmen eingeweiht werden kann."

Wie der würdige Rahmen aussehen kann, ist zu CoronaZeiten noch nicht gänzlich abzuschätzen. Großveranstaltungen im Freien sind laut aktueller Lage in Hamburg mit bis zu 1000 Fans möglich, das Stadion wurde durch die zehn Millionen Euro teure Sanierung auf eine Kapazität von maximal 10 000 Zuschauern reduziert.

Auch eine etwas kleinere 114. Auflage des Turniers zu diesem Zeitpunkt wäre für die Veranstalter ein Coup, schließlich wäre es das einzige ATP-Tour-Event in diesem Jahr in Deutschland. Ursprünglich hatte die Veranstaltung am Rothenbaum im Juli stattfinden sollen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare