Mick Schumacher feiert seinen ersten Formel-2-Sieg. FOTO: DPA
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Mick Schumacher feiert seinen ersten Formel-2-Sieg. FOTO: DPA

Grandioses Rennen

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(sid). Mick Schumacher stürmte am Jubelbild seines Vaters vorbei auf das oberste Treppchen in Monza - und verschaffte der geschundenen Ferrari-Seele ein wenig Linderung. Wo der legendäre Michael Schumacher die Tifosi ein ums andere Mal in Ekstase versetzt hatte, gewann sein 21-jähriger Sohn am Samstag erstmals ein Hauptrennen der Formel 2. Mick Schumacher sei "der einzige Lichtstrahl" für Ferrari, schrieb die "Gazzetta dello Sport": "Wenn in Monza ein Schumacher in einem roten italienischen Auto siegt, dann schlagen die Herzen schneller."

Im Unterbau der Formel 1 fährt Schumacher für das Prema-Team, er gehört aber längst zur Ferrari-Jugendakademie, will im kommenden Jahr in die Königsklasse aufsteigen. Ein Platz beim eng mit Ferrari verbundenen Alfa-Romeo-Team ist denkbar - und mit seinen Leistungen schafft er dafür gerade die Grundlage. Am Samstag bei seinem Sieg war Ferrari-Teamchef Mattia Binotto Augenzeuge - und raunte gut hörbar die Worte "great job". Mit tränenerstickter Stimme hatte Schumacher am Boxenfunk gerade mal "Grazie" herausgebracht. Auch Minuten später war er noch überwältigt. "Es fühlt sich großartig an", sagte er: "Ich bin sehr glücklich, hier zu stehen. Ich will das erstmal genießen."

Dazu hat Schumacher allen Grund: Durch seinen Sieg befindet er sich mit einem Mal mitten im Titelkampf. Am Sonntag im Sprintrennen ließ er noch einen dritten Rang folgen, mit 143 Punkten verbesserte er sich auf Rang zwei in der Gesamtwertung - nur der Brite Callum Ilott (Uni-Virtuosi Racing), der auch der Ferrari-Jugendakademie angehört, liegt noch sechs Zähler voraus.

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