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Julia Görges unterlag in Dubai im Finale.

Görges verliert Finale in Dubai

Dubai - Es hat nicht ganz gereicht für Julia Görges. In Dubai verpasste sie am Samstag knapp den dritten Turniersieg ihrer Karriere. Im Finale war die Polin Agnieszka Radwanska zu stark.

Julia Görges hat den dritten Turniersieg ihrer Karriere verpasst. Die 23-Jährige aus Bad Oldesloe verlor am Samstag das Finale beim Tennis-Turnier in Dubai gegen Agnieszka Radwanska mit 5:7, 4:6, zeigte dabei dennoch eine starke Leistung. Radwanska verwandelte bei der mit zwei Millionen Dollar dotierten Veranstaltung nach 1:44 Stunden ihren zweiten Matchball und wird immer mehr zum Deutschland-Schreck. In Dubai hatte sie zuvor Sabine Lisicki ausgeschaltet, Andrea Petkovic verbaute sie im vergangenen Jahr durch den Finalsieg von Peking die Teilnahme am Masters. Und Görges hatte die 22-Jährige im bislang einzigen Duell bei den Australian Open im Januar beim 6:1, 6:1 im Achtelfinale eine Lehrstunde erteilt.

In der am Montag veröffentlichten Weltrangliste wird die Polin auf den fünften Platz vorrücken. Görges wird sich durch ihre vierte Final-Teilnahme auf Rang 16 verbessern und damit die bislang beste Platzierung ihrer Laufbahn einstellen.

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So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

“Jule hat eine tolle Woche gespielt. Auch im Finale hat sie sich teuer verkauft“, sagte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner. “Wenn man bedenkt, dass sie schon in den Spielen zuvor dreimal extrem lange auf dem Platz stand, kann man nur den Hut ziehen. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht“, meinte Rittner.

Görges, im Halbfinale Zwei-Satz-Siegerin gegen die Dänin Caroline Wozniacki, musste im Endspiel gleich zu Beginn ihren Aufschlag abgeben. Zwar gelang der Fed-Cup-Spielern zum 4:4 ebenfalls ein Break. In den entscheidenden Phasen unterliefen Görges aber zu viele leichte Fehler. Radwanska nahm ihr zum 6:5 erneut den Aufschlag ab und holte sich wenig später nach 56 Minuten den ersten Durchgang mit 7:5.

Auch im zweiten Abschnitt musste Görges zwei schnelle Breaks zum 1:2 und 1:4 einstecken. Doch die Schleswig-Holsteinerin gab nicht auf und kämpfte sich noch einmal auf 3:4 heran. “Jule hat stark gespielt. Ich musste schon mein bestes Tennis zeigen, um zu gewinnen“, sagte Radwanska nach der Partie. Doch die Polin behielt am Ende die Nerven und sicherte sich den achten Turniersieg ihrer Karriere.

dpa

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