Fußball-Bundesliga

Glücksmomente der Stürmer

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(dpa). Erling Haaland blieb nach seinem Traumeinstand für Borussia Dortmund ziemlich gelassen: "Es war ein guter Tag." Der 19-Jährige avancierte mit seinem Dreierpack gegen Augsburg zum Mann des Tages beim Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga. Doch auch bei anderen Spielen sorgten die Stürmer für besondere Momente.

Timo Werner:Der Vergleich mit Gerd Müller macht Timo Werner immer noch verlegen. "Das ehrt einen natürlich", sagte Leipzigs Top-Torschütze nach seinem Doppelpack für RB beim 3:1 gegen Union Berlin. Besser als der Bomber der Nation war mit 20 Toren nach 18 Spieltagen kein deutscher Stürmer seit Anfang der 70er Jahre. Fast hätte der 23-Jährige auch den verbalen Leipziger Eiertanz um die Titelfrage beendet. "Warum soll man am Ende nicht oben stehen?", fragte er in einem Nebensatz. Doch noch gehört die Angriffslust auch bei Werner nur auf den Platz: "Aber ich rufe hier keinen Meisterschaftskampf aus."

Nils Petersen:Dem Bundestrainer entreißt man nicht jeden Tag einen Rekord. Nils Petersen freute sich nach dem 2:1 des SC Freiburg beim FSV Mainz 05 aber mehr über den gelungenen Rückrundenstart als seine Bestmarke. "Es gibt schlimmere Samstage", sagte er nach seinem 84. Treffer für die Breisgauer. Joachim Löw brachte es in den 70er und 80er Jahren auf 83 Tore - allesamt zu Zweitliga-Zeiten.

Niklas Moisander:Im Abstiegskampf ist selten Platz für Stürmerzaubereien. Bei Werder Bremens 1:0 in Düsseldorf waren es die Verteidiger, die in den Mittelpunkt rückten - und immer mit dabei war Werders Niklas Moisander. Erst köpfte er Fortunas unglücklichen Ersatztorwart Florian Kastenmeier entscheidend zum Siegtor an. Dann echauffierte er sich nach der Kollision von Torwart Jiri Pavlenka mit Kevin Vogt und gleich zwei Düsseldorfern. Referee Felix Brych zückte Gelb-Rot. Der neue Defensivkollege Vogt erlitt "nur" eine Gehirnerschütterung.

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